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Vier Schauspieler für 50 Rollen

Ingolf Lück Vier Schauspieler für 50 Rollen

Rasante Kulissen- und Kostümwechsel auf offener Bühne und temporeiche, witzige Dialoge: Wenn ein Theaterstück das Wort turbulent verdient, dann die Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“, die in den Peiner Festsälen zu sehen war. Mit dabei: Fernseh-Star Ingolf Lück.

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Schauspielerischer Hochleistungssport: Ingolf Lück in der Rolle des Richard Hannay.

Quelle: rb

Peine. Schauspielerischer Hochleistungssport war das, was die vier Mimen auf der Bühne der Peiner Festsäle ablieferten. In atemberaubendem Tempo überrollte die Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“ das Publikum, ein Gag jagte den nächsten und man wagte kaum zu Lachen, aus Angst, die nächste Pointe zu verpassen.

In der Hauptrolle agierte der aus dem Fernsehen bekannte Moderator und Komiker Ingolf Lück. Kaum einmal schien er Luft zu holen, in atemberaubendem Tempo spielte er sich souverän durch die unglaubliche Geschichte des Richard Hannay, der unschuldig des Mordes verdächtigt wird und versucht, seine Haut zu retten.

Ihm zur Seite stehen mit Bianca Karsten, Alexis Kara und Oliver Dupont drei Schauspiel-Kollegen, die das hohe Tempo zumindest äußerlich locker mitgehen. Rollen kann man diesen Herrschaften nicht zuweisen, denn sie schlüpften über das ganze Stück hinweg in so viele verschiedene Charaktere, dass es unmöglich ist, mitzuzählen. Von insgesamt 50 schreibt das Programmheft, und das kommt sicher auch hin.

Dabei schaffen die Schauspieler es sogar, gleichzeitig zwei Rollen zu verkörpern: von rechts die eine und – schwupps umgedreht – mit der linken Seite die andere. Oder man verabschiedet sich kurz „für kleine Jungs“ und kommt während der Pipipause der einen Figur als eine andere auf die Bühne zurück. Toll.

Nicht minder beeindruckend sind die witzigen Effekte, die durch den geschickten Einsatz der Requisiten erzielt werden. Drei Männer sitzen auf Kisten und bewegen sich gleichmäßig rhythmisch-schaukelnd: Klar, sie fahren Zug. Langsam wird das Schild „Edinburgh“ in Bild gezogen: Der Zug hält am Bahngleis.

Die Handlung der Geschichte von John Buchan – 1935 von Alfred Hitchcock verfilmt – ist bei all der Aktion auf der Bühne beinahe nebensächlich. Doch natürlich klärt sich alles auf und nach all den haarsträubenden Widrigkeiten gelingt es Hannay schließlich, seine Unschuld zu beweisen.

Das Publikum in den ausverkauften Festsälen musste zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr überzeugt werden. Immer wieder gab es Szenenapplaus und auch am Ende wurde geklatscht bis zum Handtellerweh. Ein toller Abend.

wos

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