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Vier Lkw krachten ineinander, sechs Verletzte

Peine Vier Lkw krachten ineinander, sechs Verletzte

Peine. Es war offenbar nur eine Frage der Zeit: Zehn Tage nach Einrichtung der Großbaustelle auf der A 2 bei Peine hat es gestern Vormittag einen schweren Lkw-Unfall in Höhe der Autobahnraststätte Zweidorfer Holz gegeben.

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Erst am Mittwoch hatte es auf der A 2 bei Lehrte einen schweren Lkw-Unfall mit einem Holztransporter gegeben.

Quelle: Archiv

Im Baustellenbereich fuhr ein 45-Jähriger mit seinem Sattelschlepper nahezu ungebremst aufs Stau-Ende auf - und drückte dabei drei Lkw aufeinander. Der Unfallverursacher wurde schwer, und fünf weitere Personen wurden leicht verletzt.

Für die Bergungsarbeiten durch die Feuerwehr und die Landung des Rettungshubschraubers musste die Autobahn voll gesperrt werden. Der linke Fahrstreifen konnte im Laufe des Tages dann wieder benutzt werden. Es kam jedoch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, bestätigte Wolfgang Klages von der Polizei. Die genaue Unfallursache blieb zunächst unklar.

Gegen 10.20 Uhr war die Rettungsleitstelle in Braunschweig über den Unfall informiert worden. Aufgrund der Schilderungen musste davon ausgegangen werden, dass mindestens eine Person in einem Lkw eingeklemmt ist. Daraufhin wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Watenbüttel sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes Braunschweig alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt vier Lkw an dem Unfall beteiligt waren. Mehrere Personen, allesamt Fahrer und Beifahrer von den beteiligten Lkw, liefen zum Teil leicht verletzt auf der Fahrbahn umher. Der Unfallverursacher musste mit hydraulischen Rettungsgeräten aus der stark deformierten Kabine befreit werden. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in eine Klinik. Auch die übrigen fünf Verletzten wurden in Krankenhäuser verbracht.

Während der Behandlung des 45-Jährigen kam die Vermutung auf, dass sich noch eine weitere Person in der Kabine befinden könnte. Daraufhin wurde von der Beifahrerseite ein Zugang in die Kabine mit hydraulischen Rettungsgeräten geschaffen. Es konnte jedoch niemand gefunden werden. Die Schadenshöhe beziffert die Polizei auf 100 000 Euro.

mic

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