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„Viele Schleiereulen sind verhungert“

Landkreis Peine „Viele Schleiereulen sind verhungert“

Der harte Winter macht den Schleiereulen zu schaffen: Die Tiere finden kaum Nahrung. Viele Jungtiere im Landkreis Peine sind verhungert. Auch der Verlust kleinflächiger landwirtschaftlicher Betriebe führt zum Rückgang des Bestands.

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Besonders junge Schleiereulen haben unter dem harten Winter zu leiden.

Quelle: Archiv: AP photo/the Bakersfield Californian, Casey Christie

Kreis Peine. Es ist das schlechteste Brut-Ergebnis seit 1993: Nur 63 junge Schleiereulen konnte der Naturschutzbund Peine im vergangenen Jahr im Kreisgebiet beringen. Im Vergleich: 2008 waren es 116 Jungeulen, im Jahr 2007 sogar 257 Jungtiere.
Der Rückgang des Brut-Erfolges sei landesweit zu verzeichnen, sagt Jürgen Heise, Leiter der Eulengruppe des Naturschutzbundes Peine.

Schuld am Rückgang der Eulenpopulation ist der harte Winter. Es gab wenig Feldmäuse – die Hauptnahrung der Schleiereulen. Viele Eulen – insbesondere Jungeulen aus dem Jahr 2008 – sind einfach verhungert.

Die kleinflächigen landwirtschaftlichen Strukturen im Peiner Land gehen immer weiter verloren. Gab es 1974 noch 1500 landwirtschaftliche Betriebe, sind es heute nur noch 440, schildert Heise. Vielerorts fanden Flurbereinigungen statt.

„Wir sind froh, dass es so viele Hobby-Reiter gibt. Die Stallungen bleiben erhalten und durch die Pferde werden die Weideflächen noch genutzt, das Gras kurzgehalten. In einem hohen Maisfeld kann keine Eule nach Mäusen jagen“, betont der Vechelder.

Die Eulengruppe betreut 110 Schleiereulenkästen im Landkreis Peine. Ihr Ziel ist es, in jedem Ort des Landkreises ein Schleiereulenpaar zu betreuen, das erfolgreich seine Jungen großzieht.

Für Reparaturen, Reinigung und Kontrolle der Nistkästen benötigt die Eulengruppe des Naturschutzbundes Leitern. Wer die Gruppe unterstützen und eine nicht mehr benötigte Leiter spenden möchte, kann sich bei Jürgen Heise, Berliner Damm 29, Vechelde, Telefon 05302/ 4920, melden, um einen Abholtermin zu vereinbaren.

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