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Viele Hinweise zum unbekannten Gemälde

Peine Viele Hinweise zum unbekannten Gemälde

Peine. Was für eine Resonanz: Per PAZ hatte Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers um Hilfe gebeten - gesucht wurde das Motiv eines Ölgemäldes, das dem Kreismuseum Peine überlassen worden war. Mehr als ein Dutzend Menschen meldete sich.

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Ist das der Peiner Winkel oder doch ein ganz anderes Motiv? Dieses Bild wurde kürzlich im Kreismuseum abgegeben.

Quelle: A

Das Bild, das Evers von einem ehemaliger Edemisser geschenkt bekommen hatte, zeigt möglicherweise eine frühere Ansicht des Winkels in Peine. Dem widersprach allerdings vehement ein im Winkel aufgewachsener Peiner. Dieser vermutet, das Bild könne die Querstraße mit Blick auf die Echternstraße zeigen. Weitere Anrufer halten die Winkel-Theorie ebenfalls für unwahrscheinlich, etwa Peines Stadtarchivar Michael Utecht, der das Motiv eher in Braunschweig verortet, und Blumenhagens Ortsheimatpfleger Thomas Kuczniers.

Der Peiner Hans Strantz, Jahrgang 1934, schließt sich dieser Meinung an. Begründung: „Die Straße ist zu schmal, und das rechte Haus mit dem Schaufenster ist nicht als das Haus der Bäckerei Plötner zu erkennen.“ Der Winkel war in den 1940er-Jahren seine bevorzugte Spielstraße, daher kenne er sich so gut aus.

Andere wiederum glauben, dass es sich bei dem Motiv sehr wohl um den Winkel handelt - und zwar um die Ansicht nach Osten. Rechts im Bild sei die Werkstatt Denecke zu sehen. Der 1946 geborene Herbert Walkling etwa wohnte bis 1960 im Winkel und glaubt, dass das Motiv die Kirchstraße mit Blick von der St. Jakobi-Kirche in Richtung altes Rathaus ist. Der bekannte Biologe Professor Dr. Hans Oelke sieht das auch so.

Christa Rudolph glaubt, dass das Bild den Blick vom Damm in die Peiner Schloßstraße zeigt - wobei sie wegen der hohen Häuser im Hintergrund jedoch Zweifel hat.

Den ungewöhnlichsten Anruf erreichte Museumsleiterin Evers aus Frankfurt. Eine 80-jährige ehemalige Peinerin, die die Zeitung auf ihrem Tablet gelesen hat, glaubt, dass rechts die Markise der Fleischerei Marx zu sehen sei. Sie tippt also eher auf die Echternstraße.

Evers ist über die große Resonanz zwar sehr erfreut, gleichzeitig aber auch „so klug als wie zuvor“, wie es bei Goethe heißt. Das Rätseln geht also weiter.

ale

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