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Viele Flüchtlinge leben mittlerweile in „eigenen“ Wohnungen

Peine Viele Flüchtlinge leben mittlerweile in „eigenen“ Wohnungen

Peine. Die Stadt Peine macht bei der Unterbringung von Flüchtlingen außerhalb größerer Sammelunterkünfte große Fortschritte. Im Unternehmenspark (UPP) an der Woltorfer Straße, der zeitweise als Hauptaufnahme-Einrichtung diente, leben aktuell nur noch 30 Prozent der Flüchtlinge, teilte Bürgermeister Michael Kessler (SPD) gestern mit.

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Die meisten Flüchtlinge waren zuletzt im Unternehmenspark und am Lehmkuhlenweg (Foto) untergebracht.

Quelle: Archiv

Im Sommer würden am Lehmkuhlenweg zudem neue Unterkünfte für bis zu 150 Flüchtlinge bezugsfertig. „Damit wird die Zahl der im UPP lebenden Flüchtlinge noch einmal deutlich reduziert und stellt nur noch eine kleine Minderheit dar“, so Kessler.

Die Stadt habe wiederholt deutlich gemacht, dass sie Flüchtlinge nach Möglichkeit auch dezentral unterbringen will. Dies geschehe in frei werdenden Wohnungen, insbesondere der Stadt-Tochter Peiner Heimstätte, aber auch in sonstigen Wohnungen, die angeboten werden und eben in den neuen Flüchtlingswohnungen im Lehmkuhlenweg.Allerdings sei der Wohnungsmarkt nicht unbegrenzt aufnahmefähig - ein Thema, das die Stadt sehr sensibel angehe, denn dieser dürfe sich für die Einwohner Peines nicht eingrenzen.

Der Stadt seien bis vor Kurzem für das laufende Jahr weitere rund 800 Flüchtlinge avisiert worden, für die gegebenenfalls sofort Platz geschaffen werden müsse. „Von dieser Zahl hat das Land noch nicht offiziell Abstand genommen, da niemand weiß, wie nachhaltig der Deal mit der Türkei tatsächlich ist“, berichtete Kessler.

Es sei nun Sache des Landkreises, dafür zu sorgen, dass alle Flüchtlinge an einem Sprachkurs teilnehmen, denn das sei seine Aufgabe und die Stadt würde sich freuen, wenn dies endlich konsequent in Angriff genommen würde.

„Es ist in der Bevölkerung nicht bekannt, dass noch nicht einmal die Hälfte der Flüchtlinge einen Sprachkurs erhalten hat und speziell die Einstiegskurse sind seitens der Stadt organisiert und finanziert, obwohl das eindeutig die Aufgabe des Landkreises ist“, sagte Kessler.

Es sei in Peine bislang Grundkonsens zwischen Landkreis und Kommunen, die Aufgaben zu teilen, da die Kommunen die Probleme der Flüchtlinge und ihre Schwächen sowie Stärken vor Ort besser erkennen würden als der Kreis und daher geeigneter seien für die Betreuung. Der Landkreis hingegen kümmere sich um Sprachkurse und Integrationsangebote für den Arbeitsmarkt.

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