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„Viel Steuergeld verschleudert“

Peiner Tennis-Club „Viel Steuergeld verschleudert“

Auf Unverständnis gestoßen ist bei einigen Peinern, dass die Stadt den hoch verschuldeten Peiner Tennis-Club von 1920 PTC mit einer Geldspritze in Höhe von 200 000 Euro gerettet hat. Bürgermeister Michael Kessler (SPD) nimmt dazu Stellung.

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Quelle: Christian Bierwagen

Peine. „Das ist doch ungerecht. Wenn es einem anderen Peiner Verein finanziell mies geht und er schlecht gewirtschaftet hat, hilft doch auch nicht die Stadt aus!“

Ein Peiner, der namentlich nicht genannt werden möchte, kritisiert gegenüber der Peiner Allgemeinen Zeitung, dass die „Stadt Peine viel Steuergeld verschleudert hat, um den Tennis-Club vor dem Ruin zu retten“. Er vermutet: „Zahlreiche hochrangige Peiner Bürger sind Mitglied im PTC, und deswegen hat sich die Stadt besonders engagiert.

 

Ich bin gespannt, ob man sich beim nächsten wirtschaftlich angeschlagenen Verein genauso großzügig verhalten wird.“ Dem tritt Bürgermeister Michael Kessler entgegen: „Ich möchte klarstellen, dass es bei diesem Kauf der Stadt nicht um die Rettung des PTC ging, sondern um die Übernahme eines bebauten Grundstücks, das die Stadt sehr gut nutzen kann.“

 

Die Stadt Peine wird die Sportanlage am Herzberg – drei Hallenplätze, Clubhaus, sechs Tennisplätze im Freien, Toiletten und Duschen – übernehmen und dem Tennisverein ein Mietrecht gewähren.

 

Das auf dem Tennis-Gelände befindliche Gebäude soll laut Kessler statt des geplanten, komplett sanierten „Haus des Sports“ auf dem Goltzplatz genutzt werden. Er betont: „Allein das erspart uns Umbaukosten in Höhe von 600 000 Euro.“ Der Kauf des Tennis-Geländes betrage dagegen nur 200 000 Euro.

 

Das bestehende „Haus des Sports“ auf dem Goltzplatz müsse nicht weiter saniert und soll später abgerissen werden – die Schüler des Ratsgymnasiums könnten in naher Zukunft nach dem Sport auf dem Goltzplatz die Duschen und Toiletten der Tennis-Anlage nutzen.

Der Bürgermeister betont: „Durch dieses Immobiliengeschäft vergrößern wir sinnvoll und durchgängig unseren Grundbesitz an der Sundernstraße – vom Gelände der Stadtgärtnerei bis zur Spiegelbergstraße.“

Thomas Kröger

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