Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 7 ° heiter

Navigation:
Veterinäramt warnt vor aggressiven Hunden

Verhaltensauffällige Hunde Veterinäramt warnt vor aggressiven Hunden

Immer häufiger fallen aggressive Hunde auf, sie beißen andere Tiere und auch Menschen. Oft gehen die Hunde ohne Vorwarnung aufeinander los. Obwohl sie angeleint sind, haben die Herrchen kaum eine Chance, sie festzuhalten.

Voriger Artikel
Lokale Bands mit viel Talent
Nächster Artikel
Polizei legt „Diebstahlfallen“ aus

Aggressive Hunde beißen im Peiner Land immer häufiger zu. Doch nicht alle tierischen Opfer von Hundekämpfen sind Unschuldslämmer.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Gefährliche Hunde im Peiner Land: Immer öfter zeigen aggressive Hunde im Landkreis ihre Zähne. Während das Peiner Veterinäramt 2007 noch 56 Fälle gemeldet bekam, bei denen Hunde zugebissen haben, waren es zwei Jahre später schon 78 Anzeigen. „Dabei müssen wir uns immer die Frage stellen, was wir am anderen Ende der Leine ändern können“, sagt Amtstierärztin Dr. Corinna Vossler.

Acht Menschen verletzt

Dass Hunde Menschen anbellen, anknurren und gefährlich nahe kommen, ist öfter auf den Straßen zu beobachten. Doch dass die Hunde zuschnappen, ist zum Glück eher selten. „Das ist im vergangenen Jahr achtmal vorgekommen“, sagt Dr. Vossler. Zu der Art der Verletzungen bei Menschen kann sie nichts sagen. Häufiger gehen die Hunde allerdings auf Artgenossen los: 38-mal wurde das beim Veterinäramt zur Anzeige gebracht. „Dabei haben wir leichte Verletzungen, aber auch Tötungen zu verzeichnen“, sagt die Amtstierärztin. Ein Hund habe zum Beispiel einen anderen so lange geschüttelt, bis er tot war.

Kommt beim Veterinäramt ein solcher Fall zur Anzeige, befragen die Mitarbeiter zunächst die Betroffenen. Dabei gehen die Amtstierärzte sehr sensibel vor, denn es ist schon vorgekommen, dass sie auf diese Weise in einen Nachbarschaftsstreit hineingezogen werden sollten. Daher prüfen die Mediziner auch ärztliche Atteste. Und nicht immer sei der geschädigte Hund das Unschuldslamm. „Deshalb laden wir auch ihn samt Herrchen oder Frauchen zur Überprüfung“, sagt Dr. Vossler.

Kommt bei der Prüfung heraus, dass sich ein Tier tatsächlich aggressiv verhält, muss es zum Beispiel in die Hundeschule – oder ihm wird ein Maulkorb verpasst und ein Leinenzwang auferlegt.

Im Notfall werden die Hunde den Besitzern entzogen. Das ist 2009 fünfmal vorgekommen. Der Aufenthalt im Tierheim mit Therapiekosten kann aber schnell mehrere Tausend Euro kosten.

pif

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

157d6b0e-8102-11e7-8a9d-ecf16cf845db
„Begehbare Kunst!“: Impressionen von der Vernissage

In seinem Atelier 53 in Groß Ilsede interpretiert Fritz Lutz mit Teppichstücken Werke namhafter Künstler.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung