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Verzweifelte Rufe: Feuer, Feuer, Feuer!

Blitzeinschlag in Vöhrum Verzweifelte Rufe: Feuer, Feuer, Feuer!

„Plötzlich war um mich herum alles ganz hell, ich konnte erst gar nichts sehen,“ sagt der Vöhrumer Marco Görmer. Nur wenige Meter neben ihm schlug in der Nacht auf Donnerstag ein Blitz ein und setzte einen Dachstuhl in Brand.

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Die verkohlten Dachbalken am Vöhrumer Glindweg wurden mit Plane abgedeckt.

Quelle: cb

Peine-Vöhrum. Ein leuchtender Blitz, ein ohrenbetäubender Krach und plötzlich brannte ein Dachstuhl am Glindweg in Vöhrum. Marco Grömer stand nur wenige Meter davon entfernt auf seinem Balkon: „Der Blitz war so nah und so laut, dass ich dachte, es hätte das Haus getroffen in dem ich wohne“, beschreibt er den Schreck, der ihn am Mittwoch Abend ereilte. Doch der Blitz des Unwetters, das in der Nacht auf Donnerstag Verwüstungen im Landkreis Peine angerichtet hat, traf das Haus gegenüber. Dort setzte er den Dachstuhl des Einfamilienhauses in Brand.

Eigentlich wollte Görmer an diesem Abend nur die spektakulären Lichtspiele am Himmel über Vöhrum betrachten. „Ich dachte, das Gewitter wäre schon weiter gezogen und bin auf meinen Balkon gegangen, um es am Horizont weiter zu beobachten“, sagt Görmer. Da sah er den riesigen, weißen Blitz – nur einige Meter entfernt.

Vor Schreck sprang er in seine Wohnung zurück und blieb einige Minuten dort, um wieder zu Atem zu kommen. Das helle Licht hatte ihn geblendet. „Ich hatte erst gar nicht registriert, dass der Blitz bei meinen Nachbarn eingeschlagen ist, als ich aber kurz darauf noch einmal aus dem Fenster schaute, sah ich schon die ersten Flammen“, erklärt Görmer.

Die kleinen Flammen, die am Dach züngelten, breiteten sich schnell aus. „Ich habe ,Feuer, Feuer, Feuer‘ geschrien und bin auf die Straße gerannt. Ich wollte helfen“, schildert der junge Mann weiter. Auf der Straße waren schon viele Nachbarn und Schaulustige versammelt.

Auch die erschrockene Bewohnerin des brennenden Hauses kam dazu. Sie hatte bereits die Feuerwehr gerufen. „Wir konnten dann nur noch abwarten, bis die Feuerwehrleute kamen. Und auch der strömende Regen hat das Feuer nicht gestoppt“, bedauert Görmer. Um 1.30 Uhr hatte man den Brand gelöscht – übrig blieb ein verkohlter Dachstuhl.

Die Bewohner des betroffenen Hauses wollten sich gestern nicht zu dem schrecklichen Erlebnis äußern – verständlich.

Wiebke Schwarze

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