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Versuchter Mord: Drogendealer schweigt in U-Haft

Peine/Braunschweig Versuchter Mord: Drogendealer schweigt in U-Haft

Peine/Braunschweig. Nach der rücksichtslosen und wilden Verfolgungsjagd auf der Autobahn A 2 in Höhe Peine und der Festnahme eines 26-jährigen mutmaßlichen Drogendealers am Mittwoch (PAZ berichtete) ermittelt die Polizei unter Hochdruck - wegen Rauschgiftschmuggels und versuchten Mordes.

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Auf der Flucht gerammt: Während der Jagd auf der A 2 versuchte der Niederländer auch diesen Wagen von der Straße zu drängen.

Quelle: im

Der Niederländer hatte versucht, einen Streifenwagen von der Straße abzudrängen, um seine Straftat zu vertuschen. „Die gefundene Rauschgiftmenge ist zudem beachtlich, es handelt sich um fünf Kilo unterschiedlicher Rauschmittel“, sagte Braunschweigs Polizei-Sprecher Wolfgang Klages.

Ins Detail wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht gehen. Denn der Beschuldigte schweigt in der Untersuchungshaft, in die er noch am Donnerstagnachmittag gebracht worden war. „Wir müssen jetzt klären, woher der Niederländer die Drogen hatte und wohin er damit wollte“, sagt Klages. Solange die Polizei darüber nicht erste Erkenntnisse hat, werden auch keine Einzelheiten bekanntgegeben, so Klages. Über die Herkunft könne beispielsweise eine Analyse der Drogen Aufschluss geben.

Der 26-Jährige war am Donnerstagmittag ins Visier der Zollfahndung auf dem Rastplatz Röhrse geraten. Klages: „Zuerst tat er so, als wolle er sich kontrollieren lassen, dann gab er plötzlich Gas.“ Auf seiner Flucht rammte der Niederländer einen Streifenwagen. Kurz vor der Anschlussstelle Braunschweig-Ost gelang es einem weiteren Streifenwagen, sich vor den Renault (mit niederländischem Kennzeichen) des Flüchtigen zu setzen und zu stoppen.

„Die Beamten blieben unverletzt“, sagte Klages. An dem Wagen entstand hoher Sachschaden. Der Renault des mutmaßlichen Dealers hat einen Totalschaden. Klages beziffert den Gesamtschaden auf 13 000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Fahrverhalten des 26-Jährigen geben können. Klages sagt: „Wir wollen klären, ob weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.“

pif

  • Hinweise an 0531/4763715.
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