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Verluste bei Jungstörchen durch Dauerregen

Kreis Peine Verluste bei Jungstörchen durch Dauerregen

Kreis Peine. Die Gesamtzahl ausgeflogener Jungstörche ist auch im zweiten Jahr in Folge hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zu diesem Ergebnis kommt Georg Fiedler, Weißstorch-Betreuer für den Landkreis Peine, in seinem Jahresbericht für 2014.

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Ein Storch fliegt durch die Luft.

Quelle: A

„Ursache waren wiederum dramatische Verluste an Nestlingen durch zweitägigen kalten Dauerregen am 27. und 28. Mai. Bei Tiefsttemperaturen um fünf Grad waren alle früh geschlüpften Küken mit vier Wochen bereits zu groß, um von ihren Eltern gewärmt zu werden“, erläutert der Experte. Neun Nestlinge starben nachweislich durch die Kälte: Abbensen (alle), Wendesse (alle), Wendeburg (zwei von vier), Wendezelle (eines von vier). Ob die beiden Küken, die Anfang Juni in Telgte abgeworfen wurden, an den Spätfolgen der Extremwetterlage starben, bleibt offen.

Positiv vermerkt der freiberufliche Ornithologe, dass sich die Zahl nistender Paare um eines erhöht hat: „In Sophiental wurde eine bisher nur sporadisch beflogene Nisthilfe ausgebaut und während mehrerer Monate von einem Paar besetzt“, berichtet Fiedler. Auch die vorjährige Ansiedlung in Wehnsen und die Wiederbesiedlung in Vöhrum sorgten für eine kontinuierliche Besetzung, aus beiden Horsten flogen Junge aus.

„Immerhin herrschte ab Juni eine für das Wachstum der Jungstörche vorteilhafte Wetterlage bei günstigem Nahrungsangebot, sodass sich die Überlebenden gut entwickeln konnten und nicht auch noch - wie 2013 - unter Dürre und Hagelschlag zu leiden hatten“, schildert Fiedler.

Die frühesten Rückkehrer trafen in Vechelde am 13. und 26. Februar ein. Auch in Wendeburg, Harvesse und Wendezelle wurden die Nester in der zweiten Februarhälfte besetzt. Dies sei ein Indiz, dass diese Störche in Spanien überwintert haben. „Normale“ Ankunftsdaten liegen im März und Anfang April.

Der Herbstzug der Altvögel erfolgte überwiegend in der zweiten Augusthälfte, die letzten Nachweise auf dem Sammelplatz der Braunschweiger Rieselfelder stammen vom 3. September. Einzig in Vallstedt blieb das Männchen noch bis 21. September.

jti

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