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Vergewaltigung: 29-Jähriger vor Gericht

Peine Vergewaltigung: 29-Jähriger vor Gericht

Peine. Vor dem Jugendschöffengericht am Amtsgericht Peine muss sich seit gestern ein 29-Jähriger aus Hildesheim verantworten - ihm wird Vergewaltigung vorgeworfen.

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Vor dem Amtsgericht Peine wird ein Vergewaltigungs-Prozess gegen einen 29-Jährigen verhandelt.

Quelle: Symbolfoto: Archiv

Laut Anklage der Staatsanwaltschaft habe der Angeklagte im Zeitraum von 2007 bis 2014 als Heranwachsender mit seiner heute 25 Jahre alten Verlobten in Peine gelebt. Diese habe er während der Beziehung mindestens zweimal gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen und mehrmals körperlich angegriffen. Konkret werden dem 29-Jährigen vier Fälle vorgeworfen.

Im Jahr 2010 soll der Angeklagte zum Beispiel auf seine Verlobte losgegangen sein, nachdem diese ihm am Frühstückstisch mitgeteilt habe, dass sie sich trennen wolle. Dabei habe er sie am Zopf gepackt und sie über den Boden in das Badezimmer gezogen. Dort soll er sie dann in der Badewanne mit kaltem Wasser bespritzt haben. Die Angeklagte habe hierbei erhebliche Schmerzen erlitten. Weiterhin kam es im Dezember 2014 zu einem Streit zwischen dem jungen Paar, in welchem der Angeklagte seiner Verlobten mit der Hand und einem darin befindlichen Schlüsselbund ins Gesicht schlug. Die Geschädigte erlitt hierbei eine Nasenbeinprellung.

Zum gestrigen Prozessauftakt wies der Angeklagte die Vorwürfe von sich. Jeglicher sexueller Kontakt sei im Einvernehmen geschehen. Auch sei er nie auf seine Verlobte losgegangen, erklärte der 29-jährige. Er gab allerdings auch zu, dass es in der Beziehung auch zu Streitigkeiten mit kleineren Handgreiflichkeiten kam. Auch die Geschädigte, die mittlerweile in einer neuen Partnerschaft lebt, war vom Gericht geladen worden. Während eines Großteils ihrer Aussage wurde der Angeklagte gebeten, den Raum zu verlassen. In ihren teils verworrenen Schilderungen erklärte die junge Frau, dass sie jeglichen Geschlechtsverkehr in ihrer damaligen Beziehung nur über sich „ergehen“ haben lasse. Auf die Frage des Gerichts, warum die junge Frau solange bei ihrem Verlobten blieb, antwortete sie, dass sie „Angst hatte und den drei gemeinsamen Kindern nicht den Vater entziehen wollte“.

Der zweite Prozesstag ist für Dienstag, 19. Juli, angesetzt.

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