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Verfolgungsjagd mit Polizei: 2000 Euro Strafe

Peine Verfolgungsjagd mit Polizei: 2000 Euro Strafe

2000 Euro Geldstrafe und drei Monate Fahrverbot - so lautete jetzt das Urteil im Amtsgericht gegen einen 21 Jahre alten Peiner, der sich ohne Führerschein hinters Steuer gesetzt und sich dann auch noch mit der Polizei eine Verfolgungsjagd geliefert hatte.

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Symbolfoto: Ein Verkehrssünder hatte sich einer Verkehrskontrolle entzogen und sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd geliefert.

Quelle: A

Peine. Der Angeklagte, der sich gleich durch zwei Verteidiger vertreten ließ, zeigte sich in der Verhandlung komplett geständig und machte dadurch die zeitraubende Vernehmung von sechs geladenen Zeugen überflüssig. So habe er an jenem Montagmorgen eine SMS von seiner Freundin erhalten, in der sie mit ihm Schluss machte. Anlass dafür sei eine falsche Behauptung Dritter über ihn gewesen. „Das wollte ich so nicht auf mir sitzen lassen“, sagte der junge Mann.

Sämtliche Versuche einer Kontaktaufnahme seinerseits zu seiner Freundin blieben aber ebenso erfolglos wie die Suche nach einem Freund, der Zeit hatte und willens war, ihn zu deren Aufenthaltsort Salzgitter zu fahren. Er selber hatte derzeit Fahrverbot, stieg aber dennoch in sein Auto und fuhr los. Auf der Bundesstraße 444 geriet er in eine Radarkontrolle der Peiner Polizei. „Ich stand noch unter Bewährung und brauchte auch meinen Führerschein wieder, da bin ich abgehauen. Das war ein sehr großer Fehler und tut mir sehr leid“, erklärte der Gastronom reuig. Richter und Staatsanwalt ließen durchblicken, dass sie den Angeklagten die ganze Härte des Gesetzes hätten spüren lassen, wenn er sich nicht geständig gezeigt hätte.

Denn er hat bereits zuvor ein befristetes Fahrverbot kassiert, weshalb er zur Tatzeit nicht selber hätte fahren dürfen, und steht nach einer Verurteilung zu acht Monaten Jugend-Bewährungsstrafe von 2012 noch immer unter Bewährung. Gleichwohl habe er immerhin eine Polizeikontrolle missachtet und sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, weshalb der Richter dem Antrag des Staatsanwalts auf 50 Tagessätze zu je 40 Euro folgte und ein weiteres dreimonatiges Fahrverbot verhängte. Dem aufgrund des Geständnisses milden Urteil hatten auch die beiden Verteidiger nichts hinzuzufügen. Der Staatsanwalt warnte aber: „Wenn noch einmal so etwas passiert, ist der Lappen weg!“

hui

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