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Vereinbarung zwischen PUT und IG Metall

Krise bei Peiner Umformtechnik Vereinbarung zwischen PUT und IG Metall

Wichtiger Schritt für die Zukunft des kriselnden Schraubenherstellers Peiner Umformtechnik (PUT) an der Woltorfer Straße: Nach heftigen Auseinandersetzungen (PAZ berichtete) haben die Geschäftsführung der PUT, der Betriebsrat und die IG Metall Salzgitter-Peine, angesichts der aktuellen Situation ein Verständigungsverfahren vereinbart.

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Wie sieht die Zukunft des Schraubenherstellers Peiner Umformtechnik aus? Jetzt gibt es eine Vereinbarung.

Quelle: Archiv

Peine. Ziel dieses Verständigungsverfahrens ist die langfristige Sicherung der PUT am Industriestandort Peine und der Arbeitsplätze. Hierfür soll eine konkrete, gemeinsame Vereinbarung erarbeitet werden. Für den Verlauf des Verfahrens ist Vertraulichkeit vereinbart worden.

„Wir hoffen auf diesem Weg gemeinsam zu guten Ergebnissen für das Unternehmen und die Mitarbeiter der Peiner Umformtechnik zu kommen und hoffen darüber vor Weihnachten informieren zu können“, heißt es in einer Erklärung, die für die Geschäftsführung der PUT, Marc Wolfram Eberle, für den Betriebsrat der PUT, René Tomasch, und für die IG Metall Salzgitter-Peine, Matthias Wilhelm, unterzeichnet haben.

Die Übereinkunft für ein Verständigungsverfahren konnte während eines Gespräches der Geschäftsführung, des Betriebsrates und der IG Metall erzielt werden, an dem auch die für das Landeswirtschaftsministerium zuständige Abteilungsleiterin Ingelore Hering und der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) teilnahmen.

„Ich hoffe, dass das heute eingeleitete Verständigungsverfahren am Ende zum langfristigen Erhalt des Industriestandortes der PUT in Peine und der Beschäftigung führen wird. Bei gutem Willen aller Beteiligten ist das erreichbar. Gleichzeitig bitte ich um Verständnis für die für einen erfolgreichen Abschluss erforderliche Vertraulichkeit. Diese haben alle Beteiligten vereinbart, um in den nächsten Wochen im Interesse des Unternehmens sowie der Arbeitnehmer zu einem Ergebnis zu kommen“, so Heil.

Was ist die Ursache der Auseinandersetzung?

  • Im April hat der bisherige Besitzer, der indische Konzern Sundram Fasteners Limited, den Peiner Schraubenhersteller an den Investor Hanse Industriekapital verkauft. Neuer Geschäftsführer wurde Marc Wolfram Eberle.
  • Es gab dann Streit um die Auszahlung des Urlaubsgeldes, das von den Mitarbeitern vor dem Arbeitsgericht erstritten wurde.
  • Und wegen der wirtschaftlichen Probleme forderte die IG Metall einen Sanierungstarifvertrag, der bislang von der Geschäftsführung abgelehnt wurde.
  • Während die etwa 280 Mitarbeiter um ihre Jobs bangen, spricht hingegen die PUT-Chefetage „von einem gesunden Kerngeschäft mit Spezial-Schrauben und mit Kunden wie VW sowie Mercedes“.
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