Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Verdacht auf Gas: Arbeitsagentur wurde geräumt

Peine Verdacht auf Gas: Arbeitsagentur wurde geräumt

Peine. Gas-Alarm im Peiner Arbeitsamt: Montagvormittag um 10.14 Uhr lief bei der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt der Alarm auf, dass in der Arbeitsagentur am Schleusenteich Gasgeruch festgestellt wurde und das Gebäude evakuiert werde. 

Voriger Artikel
Sparkasse baut an der Breiten Straße um
Nächster Artikel
Schleuser-Prozess: Plädoyers erwartet

Penetranter Gestank im Viertel rund um das Arbeitsamt hat gestern Vormittag einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Es bestand der Verdacht, dass Gas ausgetreten war.

Quelle: Thorsten Pifan

Auslöser war offenbar ein penetranter Gestank, der sich am Ende jedoch als harmlos herausstellte.

Das war aber keineswegs absehbar, denn der Gestank - eine Mischung aus faulen Eiern und etwas Metallischem - hing beißend in der Luft. „Ich habe mit einem Messgerät im Gebäude gemessen“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Peter Weber. Eine Gaskonzentration konnte er allerdings nicht feststellen. Auch die Experten der benachbarten Stadtwerke Peine, die sofort herbeieilten, konnten mit ihren noch sensibleren Messgeräten kein Gas erfühlen, bestätigte Petra Kawaletz, Sprecherin der Stadtwerke. „Wir haben in allen Geschossen des Gebäudes und im Keller gemessen. Außerdem haben wir zur Sicherheit auch die Kanäle der Umgebung kontrolliert“, sagte sie.

Gas konnte nirgends festgestellt werden. Ungeklärt blieb am Montag auch, woher der beißende Gestank stammte. Vor Ort hieß es von Zeugen, dass es seit etwa 9 Uhr stinken würde. Es wurde gemunkelt, dass die Ursache ein Gift sein könnte, das gegen Nager eingesetzt wird. Gesicherte Erkenntnisse für diese These gibt es allerdings nicht.

Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 10.55 Uhr wieder vorbei. Weber sagte: „Wir waren mit 14 Kräften und zwei Fahrzeugen vor Ort.“

Nachdem im Arbeitsamt der Geruch wahrgenommen wurde, verließen die rund 20 Mitarbeiter und etwa 15 Kunden das Gebäude. „Wegen des guten Sicherheitskonzepts konnten Mitarbeiter und Kunden in kürzester Zeit in Sicherheit gebracht werden“, sagte Agentursprecherin Bettina Struk-Evertz. Eine Ersthelferin kümmerte sich um eine Kollegin, der infolge des starken Geruchs schlecht geworden war. Sechs Mitarbeiter meldeten sich mit Kopfschmerzen und Atemwegserkrankungen krank. Die verbliebenen Kollegen setzten den Dienst wie geplant fort.

von Thorsten Pifan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

24-Stunden-Übung der Peiner Kernstadtfeuerwehr
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Lokale Videos

Videos von Ilsede TV zu Ereignissen im Peiner Land

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung