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Verabschiedung von Diakonin Gudrun Zimmermann

Peine Verabschiedung von Diakonin Gudrun Zimmermann

Peine. Als Quereinsteigerin kam Gudrun Zimmermann Anfang der 1990er-Jahre zu ihrem Beruf als Diakonin für die Arbeit mit Kindern. Zuvor war sie Zahnarzthelferin und Hauswirtschaftsmeisterin und hatte eigentlich vor, ein Ferienheim zu eröffnen.

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Peines Superintendent Dr. Volker Menke verabschiedete die Diakonin Gudrun Zimmermann in der St.-Jakobi-Kirche.

Doch es kam anders, und sie arbeitete in den vergangenen 24 Jahren beim evangelischen Kirchenkreis Peine. Nun wurde sie in einem feierlichen Gottesdienst in der St.-Jakobi-Kirche in den Ruhestand verabschiedet.

„Eigentlich ist es ja die passive Phase der Altersteilzeit, aber das kommt aufs Gleiche heraus“, scherzte Superintendent Dr. Volker Menke. In seiner Predigt blickte er auf den Werdegang der scheidenden Diakonin zurück und schlug auch eine Brücke zum Israel-Sonntag, der in den Gottesdiensten am 31. Juli gefeiert wurde.

„Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein - das ist ein Spruch, der zu Gudrun Zimmermann passt, aber auch zum Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Man vertraut darauf, dass Gott Heil schafft und wir keiner irdischen Macht unterworfen sind“, führte Dr. Menke aus.

Anschließend entpflichtete er die Diakonin und überreichte einen Bronze-Engel sowie einen Büchergutschein.

Aus dem Kreis der Kollegen wünschte stellvertretend für alle Diakon Rudi Mortsiefer ein gelungenes Loslassen der bisherigen Aufgaben und Pflichten. Passend dazu überreichte er das Buch „Mehr Anfang war selten“. Außerdem forderte er alle Gottesdienstbesucher auf, gute Wünsche für Zimmermann in einer Schatzkiste zu deponieren.

Die scheidende Diakonin selbst blickte - ein Fernglas um den Hals - ebenfalls auf ihre Arbeit zurück, die sie stets mit großer Freude und viel Herzblut verrichtet habe. „Schon einmal habe ich bei einem Abschied mit dem Fernglas zurückgeblickt. Heute fällt dieser Rückblick etwas umfangreicher aus, und ich danke allen Kollegen, Ehrenamtlichen und Freunden, die immer wieder ihre Zeit zur Verfügung gestellt haben. Das Fernglas gebe ich heute weiter an meine Nachfolgerin, damit sie immer alles gut im Blick hat“, bekräftigte Zimmermann und erntete dafür stehende Ovationen.

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