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Urteile im Kokain-Prozess: Mehrere Jahre Haft

Peine/Darmstadt Urteile im Kokain-Prozess: Mehrere Jahre Haft

Peine. Zu Haftstrafen von neun und fünf Jahren sind jetzt in Darmstadt zwei Mitglieder einer international operierenden Drogen-Bande verurteilt worden. Ein Mittäter, der sich als einziger geständig zweigt, kam mit einer Bewährungsstrafe davon.

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Kokain-Razzia: 90 Beamte des Bundeskriminalamts (BKA) durchsuchten am 21. Mai 2014 bundesweit 22 Wohn- und Geschäftsgebäude, darunter drei Häuser in Peine.

Die Männer sollen im großen Stil Kokain von Peru über Dänemark nach Deutschland geschmuggelt haben. In Peine waren nach der Verhaftung der Täter vor einem Jahr drei Häuser durchsucht worden.

Rückblick: 90 Beamte des Bundeskriminalamts durchsuchten am 21. Mai 2014 bundesweit 22 Wohn- und Geschäftsgebäude, darunter drei Häuser in Peine. Dabei wurden Drogen in geringer Menge, Geschäftsunterlagen, Computer und Mobiltelefone beschlagnahmt. Später stellte sich heraus, dass einer der Haupttäter familiäre Kontakte nach Peine hatte. Mit Lastwagen aus Peine sollen präparierte Maschinenteile, in denen später Kokain geschmuggelt wurde, nach Dänemark geschafft, und Kokain von Dänemark nach Deutschland transportiert worden sein.

Bei einer Stichproben-Kontrolle durch die peruanischen Zollbehörden waren am 3. Januar 2012 insgesamt 280 Kilogramm Kokain und 73,1 Kilo Streckmittel am Flughafen von Callao in Lima (Peru) sichergestellt worden. Die Spur führte schließlich zu den drei Tätern, die zuletzt in Hessen, Bayern und Spanien lebten.

Cosmin W. (41) wurde vom Landgericht Darmstadt wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre beantragt. Zu fünf Jahren Haft wurde Hans L.  (45) verurteilt, die Staatsanwälte hatten über acht Jahre beantragt. Die beiden Haupttäter machten keine Angaben. Christian H.‘s (49) umfängliches Geständnis wirkte sich strafmildernd aus. Er kam mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe davon.

Alle Angeklagten waren noch nicht vorbestraft. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Angeklagten können binnen einer Woche das Rechtsmittel der Revision beim Bundesgerichtshof einlegen.

mic

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