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Urteil gegen Peiner wegen Drogenhandels verschoben

Landgericht-Prozess Urteil gegen Peiner wegen Drogenhandels verschoben

Peine/Hildesheim. Weder die erwarteten Plädoyers, noch das Urteil waren am heutigen Mittwoch das Ergebnis des dritten Verhandlungstages im Fall eines 22-jährigen Peiner Angeklagten vor dem Landgericht Hildesheim. Von Januar 2013 bis August 2015 hatte der junge Mann mit Drogen in großem Stil gehandelt (PAZ berichtete).

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Der 22-jährige Angeklagte (links) mit seinen Verteidigern am Mittwoch vor dem Hildesheimer Landgericht.

Quelle: Antje Ehlers

Im Einzelnen ging es um den Verkauf von Marihuana und Kokain im Wert von 238.000 Euro. Nachdem ein mitangeklagter Peiner am zweiten Verhandlungstag, zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, kam es zur Abtrennung beider Verfahren. Im Prozess gegen den 22-Jährigen ging es nun weiter.

Nach Verlesung der Anklageschrift standen die Zeugenaussagen der ermittelnden Polizeibeamten, die Anhörung eines psychiatrischen Gutachters sowie die Aussagen von Bewährungshilfe und Jugendgerichtshilfe im Vordergrund.

Bereits 2012 war der Angeklagte wegen Raubes und Handelns mit Betäubungsmitteln zu einer Bewährungsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. In diesen Zeitrahmen fiel das erneute Vergehen, weswegen er sich nun erneut vor Gericht verantworten musste.

Im Rahmen des Gutachtens stellte der beauftragte Psychiater fest, dass der Angeklagte seit geraumer Zeit ein Problem mit dem Konsum von Betäubungsmitteln habe, aber in der Lage sei, dies vor der Außenwelt zu verstecken.

Der Tagesablauf des Angeklagten war „organisiert wie ein Geschäftstag“, so der Gutachter, etwa 150 bis 200 Telefonate und SMS bezüglich Einkauf und Verkauf bearbeitete der Angeklagte am Tag. Auch nach seiner Festnahme und der Freilassung durch die Haftrichterin im August 2015 ging der Angeklagte weiter seinen Geschäften nach.

Aufgrund dieser Tätigkeiten kam es kürzlich zu einer erneuten Wohnungsdurchsuchung beim Angeklagten und einem weiteren Verdächtigen, wegen der laufenden Ermittlungen konnten die im Zeugenstand stehenden Polizeibeamten keine näheren Angaben machen.

Ein Urteil wird es voraussichtlich am kommenden Montag geben, wenn der Prozess fortgesetzt wird.

ane

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