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Urteil: 750 Euro Geldstrafe wegen zwei geklauter Handys

Peine Urteil: 750 Euro Geldstrafe wegen zwei geklauter Handys

Peine. Er war als Gast zu geselligen Abenden im Freundeskreis eingeladen und hatte dort zwei Handys geklaut. Nun wurde ein 20 Jahre alter Peiner dafür zu einer Geldstrafe von 750 Euro verurteilt, die an die Labora zu zahlen sind.

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Ein 20-jähriger Peiner wurde von dem Peiner Gericht zu 750 Euro Geldstrafe verurteilt wegen zweifachen Diebstahls.

Quelle: A

Der Angeklagte musste sich am vergangenen Dienstag vor dem Jugendgericht in Peine für seine Taten verantworten. Im vergangenen Jahr hatte er bei zwei Einladungen im Haus seiner Freunde jeweils ein hochwertiges Smartphone mitgehen lassen.

Er legte ein umfassendes Geständnis ab und begründete sein Handeln damit, dass er privaten Stress gehabt habe. Seine Freundin sei schwanger gewesen, er war arbeitslos, das Geld reichte vorn und hinten nicht und zudem sei er stark alkoholisiert gewesen. Er könne sich an den einen Abend im Juni vergangenen Jahres auch nicht mehr richtig erinnern, hieß es von dem noch im Elternhaus lebenden Heranwachsenden. Eines der Handys habe er im Alkoholrausch auch verloren, das andere gab er - nachdem er erwischt worden war - dem Opfer zurück.

All diese Gründe ließ das Gericht nicht gelten. „Sie haben sich nicht gerade als guter Gast erwiesen“, erklärte die Richterin in der Urteilsverkündung. Zudem sei es dem Angeklagten nicht in den Sinn gekommen, einen finanziellen Ausgleich für das gestohlene und verlorene Handy zu leisten. Immerhin hat er inzwischen eine Festanstellung und ein Einkommen von 1300 Euro im Monat. „Da hätten Sie schon lange zumindest einen Teil des Schadens ersetzen können“, hieß es weiter.

Mit der Geldstrafe in Höhe von 750 Euro lag das Gericht weit über der Forderung der Staatsanwaltschaft, die die Zahlung von 250 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung gefordert hatte. Daneben wurde dem Angeklagten, der zuvor bereits zwei Mal strafrechtlich in Erscheinung getreten war, die Zahlung eines Täter-Opfer-Ausgleichs auferlegt und er muss die Kosten des Verfahrens tragen.

bol

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