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Urteil: 400 Euro Geldstrafe für Schläge gegen den Hinterkopf

Peine Urteil: 400 Euro Geldstrafe für Schläge gegen den Hinterkopf

Peine . Bisweilen soll es gelingen, dass langjährige Ehepartner sich gütlich trennen. Nicht so dem 42 Jahre alten Kaufmann und seiner 47 Jahre alten Frau, die trotz Trennung noch einmal heftig aneinander gerieten. Mit dem Ergebnis, dass die Frau unter anderem ein Hämatom am Hinterkopf davon trug und der Mann der Körperverletzung für schuldig befunden wurde.  Das Urteil lautete 40 Tagessätze zu je zehn Euro.

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Quelle: Symbolfoto: Archiv

Wie von beiden vor Gericht beschrieben, war der Mann bereits ausgezogen und auch neu verbandelt. Man hatte sich im gemeinsamen Haus noch einmal zur Regelung des Wohnanspruchs getroffen. Aber das ging daneben. Der Mann behauptete, ruhig mit seiner Frau sprechen zu wollen, aber die habe ihn absichtlich provoziert. Angefasst habe er sie nicht.

Sie hielt dagegen, dass es um eins der beiden Autos des Paares ging, das er unbedingt haben wollte. Das andere stand wegen eines Unfalls gerade nicht zur Verfügung, nachdem seine Frau sich hinter seinem Rücken mit der „Neuen“ getroffen und daraufhin auf dem Nachhauseweg in den Gegenverkehr geraten sei. Sie komme für die Kosten beider Autos auf und benötigte das Fahrzeug selber für den Weg zur Arbeit, sagte sie. Der Verteidiger des Angeklagten unterstellte der Frau, ihr sei es in dem Streit um die richterliche Zuweisung des Hauses für sich und den gemeinsamen Sohn (19) gegangen.

Am nächsten Morgen eskalierte der Streit, so dass der bislang völlig unbescholtene Peiner seiner Frau ins Bad hinterherlief und ihr dort etwa zehn Schläge mit der flachen Hand gegen den Hinterkopf gegeben haben soll.

Die ärztlich dokumentierte Prellung und auch Griffmarken an den Oberarmen sprächen eine deutliche Sprache, hielt der Richter dem Staatsanwalt vor. Denn der hatte die Ärztin als Zeugin laden wollen. Sie sollte zugunsten des Angeklagten angeben, ob die Verletzungen nicht auch von dem Unfall kurz zuvor herrühren könnten. Die 47-Jährige hatte aber angegeben, dass sie bei dem Unfall nicht verletzt worden sei. Damit und mit den deutlichen Griffhämatomen sowie der Aussage einer Polizistin, sie habe die Frau völlig verängstigt vorgefunden, war auch das Plädoyer des Anwalts für einen Freispruch hinfällig.

hui

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