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Unwetterschäden machen Getreidebauern zu schaffen

Kreis Peine Unwetterschäden machen Getreidebauern zu schaffen

Kreis Peine . Ganze Getreidefelder haben die Unwetter der vergangenen Tage zu Boden gedrückt. Ein Fünftel der Flächen ist landesweit betroffen. Auch im Kreis Peine gibt es Schäden. Mit Geschick können die Mähdrescher das Korn aber aufnehmen. Gibt es am Ende dennoch eine gute Ernte? 

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Sturmschäden auf den Getreidefeldern: Nicht überall stehen die Ähren noch so wie hier akkurat in Reih und Glied.

Quelle: dpa (Archiv)

Die Unwetter der vergangenen Woche machen den Getreidebauern in Niedersachsen zu schaffen. 20 Prozent der Anbauflächen seien durch heftigen Regen, Hagel und Sturm geschädigt worden, teilte der Landesbauernverband in Hannover mit.

Trotzdem werde eine gute Ernte erwartet, denn auch auf den betroffenen Feldern könne das Getreide mit Einschränkungen geerntet werden.  „Das wird eine Herausforderung für die Mähdrescher-Fahrer, die Halme aufzunehmen“, sagte der Sprecher der Landwirtschaftskammer, Walter Hollweg, in Oldenburg. „Im Nordwesten bin ich überrascht, wie gut die Felder das überstanden haben.“  

Verluste gebe es, weil Körner aus den Ähren fielen oder auf dem Boden liegende Körner bei anhaltender Feuchtigkeit keimen könnten, sagte Landvolk-Sprecherin Wiebke Molsen. Vor allem die bevorstehenden warmen Tage machten den Landwirten aber Hoffnung, mit einem blauen Auge davonzukommen. „Wenn es sonnig bleibt, können die Landwirte in der nächsten Woche ernten.“ 

Unterdessen halten Sachverständige der Vereinigten Hagelversicherung die Schäden auf den Feldern fest. Betroffen seien 250 Betriebe im Großraum Peine, Gifhorn, Wolfenbüttel, Hannover und Göttingen mit Feldern mit einem Anbauwert von 18 Millionen Euro, sagte Bezirksdirektor Peter Semmel. Am Ende würden wohl drei bis fünf Millionen Euro an Entschädigung ausgezahlt.  

In der am schwersten betroffenen Region um Wolfenbüttel seien die Getreidefelder zu 40 bis 100 Prozent zerstört. An sechs aufeinander folgenden Tagen hatten Unwetter in der vergangenen Woche örtlich für Schäden gesorgt.  Unabhängig von Sturm und Hagel kann zu feuchtes Getreide den Landwirten zu schaffen machen, wie Hollweg sagte. Liegt die Feuchtigkeit des geernteten Korns über 15 Prozent, muss es vor der Einlagerung aufwendig getrocknet werden. 

Während die Wintergerste bereits zu zwei Dritteln gedroschen ist, steht am Wochenende die Ernte von Raps und Roggen an und von der kommenden Woche an dann die Weizenernte.

dpa

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