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Unterversorgung bei Fachärzten im Kreis

Kreis Peine Unterversorgung bei Fachärzten im Kreis

Kreis Peine. Eine Unterversorgung gibt es laut einer aktuellen Studie im Landkreis Peine bei Augen-, Frauen- und Kinderärzten. Bei der ärztlichen Versorgung in Stadt und Land bestehen demnach in Niedersachsen noch immer erhebliche Ungleichgewichte.

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Laut einer aktuellen Bertelsmann-Studie gibt es zu wenige Augenärzte im Kreis Peine.

Quelle: oh

Daran habe auch die vor gut zwei Jahren in Kraft getretene Bedarfsplanung nichts geändert, nach der Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen die Verteilung der Arztpraxen festlegen sollen. Dies ergab eine Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, die jetzt vorliegt.

Die Planungen würden weiterhin um bis zu 70 Prozent vom Versorgungsbedarf abweichen. Fachärzte konzentrierten sich häufig in den Großstädten, obwohl sie auch auf dem Lande verfügbar sein sollten.

Bei Augenärzten etwa ist laut Studie die Unterversorgung in den Kreisen Peine und Hildesheim sowie in der Region Hannover besonders ausgeprägt. In 21 weiteren Landkreisen sei die Versorgung zu niedrig, in fünf zu hoch sowie in Osnabrück und Oldenburg deutlich zu hoch.

Einen deutlichen Mangel an Frauenärzten gebe es in den Kreisen Peine, Schaumburg, Hildesheim, Celle und Wolfenbüttel. Eine Überversorgung hingegen bestehe in Oldenburg, Osnabrück und Vechta.

Zu wenige Kinderärzte seien in den Kreisen Peine, Hildesheim, Osterode, Helmstedt und der Region Hannover ansässig. In elf Kreisen sei die Versorgung ausgewogen. Mehr Kinderärzte als nötig gebe es unter anderem in Wolfsburg, Braunschweig, Osnabrück und Oldenburg.

Bei den Hals-Nasen-Ohren-Ärzten bestehe eine Unterversorgung in 16 Kreisen zwischen Wesermarsch und Wolfenbüttel. Zu niedrig sei die Versorgung in 20 weiteren Landkreisen, ausgewogen sei sie in den Kreisen Vechta, Grafschaft Bentheim, Nienburg, Uelzen und der Stadt Salzgitter.

Eine Überversorgung mit Orthopäden besteht demnach in Osnabrück und Oldenburg, erhöht sei sie ebenfalls in Wolfsburg, Braunschweig, der Region Hannover sowie den Kreisen Göttingen und Vechta. In vier Kreisen sei sie ausgewogen, in 35 jedoch zu niedrig. Ähnlich sei es bei Psychotherapeuten, Urologen und Nervenärzten.

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