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Unfallzahlen auf A2 wieder kräftig gestiegen

Staus sind Hauptursache Unfallzahlen auf A2 wieder kräftig gestiegen

Tempolimits, Kontrollen und Prävention sollen den Verkehr auf der A2 sicherer machen. Dennoch sind die Unfallzahlen im vergangenen Jahr gestiegen. Der viele Verkehr, vor allem aber zu geringer Abstand und Fehler beim Spurwechsel sind die Ursache.

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Unfall auf der A2 bei Hannover im vergangenen November.

Quelle: dpa

Hannover/Peine/Braunschweig . Für mehr Verkehrssicherheit auf der unfallträchtigen Autobahn 2 in Niedersachsen wurde viel getan - dennoch ist die Zahl der Unfälle im vergangenen Jahr kräftig in die Höhe geschnellt. Die Zahl der Karambolagen kletterte auf 3447 nach 3040 im vergangenen Jahr, wie aus der Polizeistatistik hervorgeht. Einen spürbaren Anstieg gab es bei den Unfällen mit der Beteiligung von Lastwagen, sie sind inzwischen in fast die Hälfte aller Kollisionen auf der viel befahrenen Ost-Westachse von Berlin Richtung Ruhrgebiet verwickelt. Im Braunschweiger Bereich der A2 stiegen die Unfallzahlen nach jahrelangem Rückgang von 1011 auf 1164.

Bei 130 Unfällen gab es Verletzte, 2014 war dies bei 119 der Unfälle der Fall. Im hannoverschen Abschnitt wurden 2283 Unfälle gezählt nach 2029 in 2014. Bei 441 Unfällen wurden Menschen verletzt, im Jahr zuvor geschah dies bei 508 Unfällen. Die Zahl der Getöteten auf dem niedersächsischen A2-Abschnitt stieg von 11 auf 16. Im Braunschweiger Bereich stieg der Anteil der Unfälle mit Lkw-Beteiligung binnen Jahresfrist um 13,9 Prozent an. Im hannoverschen Bereich nahm die Zahl der Unfälle, in die Lkw verwickelt waren, von 899 auf 1069 zu. Ursachen für die vielen Unfälle auf der A2 sind nach einer Auswertung der Zahlen durch die Braunschweiger

Staus sind großes Problem

Polizei in fast einem Viertel der Fälle ungenügender Abstand zum Vordermann, Fehler beim Spurwechsel und zu hohes Tempo. Ob die Enge auf der Autobahn oder eher mangelnde Aufmerksamkeit hinter den Unfällen steckt, lasse sich schwer belegen. Unzweifelhaft ein großes Problem sind allerdings Staus, die sich durch Unfälle oder Bauarbeiten ergeben. Diese ziehen oft diverse Folgeunfälle nach sich, wie die Polizei erklärte. Generell macht die Polizei auch den stetig wachsenden Verkehr für gestiegene Unfallzahlen verantwortlich. Nachdem auf den niedersächsischen Autobahnen die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke - so heißt die Messgröße offiziell - 2014 bereits um 3,4 Prozent gestiegen war, gab es 2015 eine erneute Steigerung um 3,2 Prozent.

Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit gab es in den letzten Jahre viele: Für Lastwagenfahrer wurden Aktionstage auf Raststätten organisiert, variable Tempolimits auf dem gesamten niedersächsischen A2-Abschnitt installiert und Warntafeln aufgestellt. Auch Radarkontrollen entlang der Strecke wurden installiert.

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