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Unfall auf Fuhsering: Fünf Verletzte bei Zusammenstoß

Peine Unfall auf Fuhsering: Fünf Verletzte bei Zusammenstoß

Peine.  Bei einem Glätte-Unfall auf dem Fuhsering sind am Sonntagabend fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Ein 19-Jähriger sei um 22.25 Uhr mit seinem Auto für das winterliche Wetter zu schnell unterwegs gewesen, sagte Polizeisprecher Peter Rathai.

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Dadurch sei das Auto in Höhe der Schlossbleiche ins Schlingern geraten und auf der Gegenfahrbahn in ein anderes Fahrzeug gekracht. Die Beifahrer der beiden Wagen wurden dabei eingeklemmt. Bei Minustemperaturen musste einer der beiden gut eine Stunde ausharren, bis ihn die Feuerwehr befreien konnte.

Der 19-jährige Peiner sei mit seinem Audi aus Vöhrum kommend in Richtung Peine unterwegs gewesen, als er ins Schleudern und schließlich in den Gegenverkehr geriet. Der entgegenkommende Opel krachte ihm frontal in die Beifahrerseite. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Beifahrer eingeklemmt und schwer verletzt. Eine 18-Jährige aus Ilsede, die in dem Opel saß, sei vermutlich nicht angeschnallt gewesen und habe sich den Arm gebrochen. Die beiden Fahrer wurden leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden - die Polizei beziffert die Summe auf rund 12.000 Euro.

Unfall Fuhsering

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Während die 18-jährige Beifahrerin nach etwa 25 Minuten von der Peiner Kernstadtwehr mit hydraulischem Spezialwerkzeug aus dem Opel befreit werden konnte, gestaltete sich die Rettung des eingeklemmten 18-jährigen Beifahrers aus dem Audi weitaus schwieriger. Da das Fahrzeug bei dem Zusammenstoß massiv verformt wurde, mussten sieben unterschiedliche Spezialwerkzeuge eingesetzt werden, bis das Dach entfernt und der junge Mann mit einem Rettungsbrett aus dem Wagen gezogen werden konnte.

Sven Bössel, Brandmeister vom Dienst, erklärte: „Wir mussten die verbogenen Teile Stück für Stück entfernen und uns dabei beeilen, weil der Mann dringend weitere ärztliche Hilfe benötigte.“ Um den Verletzten bei bis zu sechs Grad minus zu wärmen, sei zeitweise ein Lichtstrahler eingesetzt worden. Einen „derart schweren Unfall habe es im Innenstadtbereich schon lange nicht mehr gegeben“, resümierte Bössel.

Im Einsatz waren neben der Kernstadtwehr mit sechs Fahrzeugen und 27 Helfern die Peiner Polizei, fünf Rettungswagen sowie zwei Notarztfahrzeuge mit insgesamt vier Notärzten.

Der Fuhsering musste für die Bergungs- und Aufräumarbeiten für rund anderthalb Stunden voll gesperrt werden. Der Einsatz war laut Bössel um kurz nach Mitternacht beendet.

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