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Unfall an der Woltorfer Straße: Vorwürfe an die Stadt

Peine Unfall an der Woltorfer Straße: Vorwürfe an die Stadt

Peine. Für viel Ärger sorgte ein Unfall auf der Woltorfer Straße, bei dem eine Motorradfahrerin über Bodenschwellen gestürzt war. Inzwischen wird auf diese Gefahrenstelle hingewiesen.

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Manfred Beimes steht neben dem später aufgestellten Hinweisschild.

Quelle: aln

Was war geschehen? Am 23. August ereignete sich ein Unfall hinter dem Bahnübergang auf der Woltorfer Straße, bei dem eine Motorradfahrerin stürzte. Obwohl die Frau Schutzkleidung trug, brach sie sich fünf Rippen, das Schlüsselbein und erlitt eine Lungenverletzung.

Der Grund für den Unfall waren laut Manfred Beimes, dem Bruder der Verunglücken, Bodenschwellen auf dem Bahnübergang. Die seit Kurzem wieder freigegebene Baustelle an der Woltorfer Straße hinterließ Wölbungen auf dem Bahnübergang. Darauf wurde allerdings zunächst nicht hingewiesen - und es gab keine Warnhinweise oder Schilder. Erst drei Tage nach dem Unfall wurden provisorisch Schilder aufgestellt, die vor dem Risiko warnen sollten. Beimes fragt jedoch, warum nicht schon früher auf die Bodenschwellen hingewiesen wurde. „Die Stadt ist für die Straßenverkehrssicherheit zuständig. So etwas dürfte eigentlich nicht passieren“, sagt er empört.

Dazu nahm Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey Stellung. Er sagt: „Ein Risiko wurde dort bei der Verkehrsfreigabe offensichtlich von keinem der Beteiligten wahrgenommen.“ Erst nachdem eine E-Mail bei der Stadt eingegangen ist, in der es allgemeine Hinweise gab und in der es hieß, dass sich der Zustand dort geändert habe, wurde die ehemalige Baustelle nochmals überprüft. Im Anschluss wurde ein Hinweisschild sowie eine Geschwindigkeitsbeschränkung angebracht. Zudem ist eine bauliche Veränderung geplant. Die Straße solle besser an die Gleis-Elemente angepasst werden, so Tarrey.

Die an den Gleisen verrichteten Arbeiten waren notwendig geworden, weil die Gleistragplatten zwischen den Schienen ausgetauscht werden mussten. Die danach entstandene Lücke von 60 Zentimetern zwischen Gleisen und Straßenbelag wurde mit Asphalt verschlossen.

„Der Motorradunfall war der Stadt meines Wissens nicht gemeldet worden. Wir werden aber natürlich untersuchen, was geschehen ist und ob es einen Zusammenhang geben könnte. Unabhängig von dem Ergebnis, wünsche ich natürlich der Verletzten eine baldige und vollständige Genesung“, erklärt Tarrey abschließend.

aln

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