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Unfall: 18-jähriger Peiner rast in die Leitplanke

Peine / Braunschweig Unfall: 18-jähriger Peiner rast in die Leitplanke

Fünf Jugendliche sind schwer verletzt, zwei von ihnen ringen mit dem Tod – das ist die Bilanz eines tragischen Unfalls, der sich am späten Freitagabend auf der Stadtautobahn Braunschweig ereignete. Der 18-jährige Fahrer aus dem Landkreis Peine soll mit Tempo 200 unterwegs gewesen sein.

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Bild des Grauens: Ein 18-jähriger Fahranfänger aus Peine ist auf der Stadtautobahn Braunschweig mit vier Freunden schwer verunglückt.

Quelle: bsnews

Braunschweig. Erst seit wenigen Wochen hat er seinen Führerschein, nun liegt ein 18-jähriger Peiner schwer verletzt im Krankenhaus. Am Freitagabend verunglückte der junge Fahrer mit vier Freunden in seinem aufgemotzten BMW auf der Stadtautobahn am Kreuz Ölper schwer. Augenzeugen berichteten, dass der Wagen mit etwa 200 Stundenkilometern über die rutschige Fahrbahn der Autobahn 391 gerast sein soll.

„Kurz vor der Unfallstelle ist der 18-Jährige mit seinem Wagen vom linken auf den rechten Fahrstreifen gewechselt“, schildert ein Sprecher der Polizei das Geschehene. „Nachdem er sich bereits eingeordnet hatte, verlor er aus unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Auto.“ Auf der rutschigen Fahrbahn brach der Wagen aus, schleuderte nach rechts in die Leitplanke und wurde dann so heftig nach links in die Mittel-Leitplanke katapultiert, dass er regelrecht darunter rutschte. Dabei wurde das Dach des Wagens fast bis auf die Türfensterkante eingedrückt. Anschließend prallte das Unfallwrack noch mit dem Heck gegen einen Lichtmast.

Drei Insassen eingeklemmt

„Mit in dem Unglückswagen saßen vier weitere Jugendliche aus dem Landkreis Peine“, gab der Polizei-Sprecher an. Darunter ein 18-jähriges Mädchen auf dem Beifahrersitz und ein 15-jähriger Junge hinten. Während der Fahrer und der 15-Jährige von der Rückbank durch Ersthelfer aus dem Wrack gerettet werden konnten, musste die alarmierte Feuerwehr erst schweres Gerät einsetzen, um die übrigen eingeklemmten Unfallopfer zu befreien. Lediglich der 15-Jährige und ein weiterer Insasse kamen mit glimpflichen Verletzungen davon, alle anderen Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren wurden bei dem Unfall schwer verletzt, zwei von ihnen schweben sogar in Lebensgefahr.

Der 18-jährige Fahranfänger war auf der Autobahn 391 zwischen dem Kreuz Ölper und der Anschlussstelle Lehndorf unterwegs. Erlaubt sind dort lediglich 100 Stundenkilometer. Zeugen berichteten allerdings, dass der BMW mit fast der doppelten Geschwindigkeit durch die Nacht gerast sein soll.

Die A 391 war am Freitagabend in Richtung Kassel ab dem Kreuz Ölper voll gesperrt, der Verkehr der Gegenrichtung konnte über den Parallelfahrstreifen geleitet werden, sodass sich dort kein Stau bildete. „Die A 392 war in Richtung der A 391 ebenfalls voll gesperrt“, heißt es in einer Mitteilung der Braunschweiger Polizei, „der Verkehr konnte jedoch von der Unfallstelle zurückgeführt werden.“ Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 17 500 Euro.

Janine Uter

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