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Umstrittene Ausstellung „Echte Körper“ kommt

Peine Umstrittene Ausstellung „Echte Körper“ kommt

Peine. Die umstrittene Ausstellung „Echte Körper - von den Toten lernen“ kommt nach Peine. Etwa 200 konservierte menschliche Körper und Leichenteile sollen vom 15. bis 18. September in einer mobilen, 1000 Quadratmeter großen Ausstellungshalle auf dem Parkplatz am VfB-Stadion zu sehen sein.

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Ein plastinierter männlicher Körper aus der Ausstellung „ Echte Körper - von den Toten lernen“, hier 2009 auf dem Expo-Gelände in Hannover.

Quelle: Foto: dpa

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Ärger um die Ausstellung gegeben, unter anderem in Hannover: 2009 war die dortige Gesundheitsbehörde gegen die Leichenschau vorgegangen und hatte den Veranstaltern die Genehmigung zunächst verweigert. Der Grund: Die Ausstellung einiger Körper verstieß gegen das niedersächsische Bestattungsgesetz, weil die Einwilligung ihrer Spender nicht eindeutig war. Im vergangenen Jahr kam es erneut zu Differenzen zwischen der Region und den Veranstaltern, letztlich fand die Ausstellung aber planmäßig statt - auch weil sich die Rechtsprechung in der Zwischenzeit geändert hatte.

Die Stadt Peine erklärte gestern auf Anfrage, dass die Veranstaltung auf privatem Grund stattfindet und sie deshalb nicht zuständig ist. Bei den zuständigen Stellen des Landkreises Peine war gestern bei Bekanntwerden niemand mehr zu einer Stellungnahme zu erreichen.

Veranstalter Harald Sperlich nimmt den Wirbel um die Schau gelassen: „Ich weiß, dass es immer mal wieder Skeptiker gibt, aber die meisten Besucher sind fasziniert und finden die Ausstellung gut.“

In einer Pressemitteilung schreibt der Veranstalter: „Die gezeigten plastinierten Exponate sind eine Leihgabe der Firma Corcoran Laboratories, Michigan, dem führenden amerikanischen Hersteller medizinischer Präparate für medizinische Fakultäten.Diese stellt die Exponate für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung.“

Die amerikanischen Körperspender hätten zu Lebzeiten darüber verfügt, dass ihr Körper nach dem Ableben der Ausbildung von Medizinern sowie der Aufklärung von Laien zur Verfügung stehen soll, heißt es in dem Papier.

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