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Übung: Bus-Unfall mit 25 „Verletzten“

Peine Übung: Bus-Unfall mit 25 „Verletzten“

Peine. Ein sehr realitätsnahes Szenario erlebten die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt Peine, der Ortsfeuerwehr Stederdorf und der Werkfeuerwehr Peiner Träger am Samstagnachmittag. Auf dem Hof der Spedition Bente mussten sie bei einem schweren Busunglück „Verletzte“ retten und „Tote“ bergen. Die Großübung war Teil der 24-Stunden-Übung der Kernstadtfeuerwehr.

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Auf dem Hof der Spedition Bente hatte die Feuerwehr ein realitätsnahes Szenario vorbereitet.

Quelle: Tim Tiedtke / Thorsten Pifan

Die Ausgangslage: Ein Schulbus war mit zwei Fahrzeugen kollidiert und daraufhin auf die Seite gestürzt. Sowohl in den beiden Pkw als auch im Bus gab es zahlreiche Verletzte - von kleinen Platzwunden bis hin zu einem amputieren Bein. Zwei Schüler waren von Metallstangen durchbohrt worden.

Auf der Anfahrt von der Wache zum „Unglücksort“ war für die Feuerwehrleute zunächst unklar, ob es sich tatsächlich nur um eine Übung handelte, um das Szenario noch realistischer zu machen, hatten die Feuerwehrleute vor Ort einen Stapel Paletten angezündet.

24-Stunden-Übung der Peiner Kernstadtfeuerwehr: Die ehrenamtlichen Kräfte absolvierten etliche gestellte Einsätze.

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Unterstützung erhielten die drei Feuerwehren vom Arbeiter-Samariter-Bund, der sich mit fünf Fahrzeugen und zehn Kräften an der Übung beteiligte und die „Verletzten“ versorgte. Insgesamt waren 28 Ehrenamtliche aus der Kernstadt vor Ort, dazu kamen 22 Feuerwehrleute aus Stederdorf und zwölf von der Werkfeuerwehr. Die „Verletzten“ mimten weitere 25 Freunde und Bekannte des Teams, die die Übung vorbereitet hatten.

„Für uns war es wichtig zu sehen, wie wir hier in Peine solch einen großen Unfall abarbeiten können“, sagte Einsatzleiter Stefan Tiedtke. So wurden beispielsweise mehrere Rüstwagensätze gebraucht. Dabei handelt es sich um Spezialgeräte, die nicht jede Ortsfeuerwehr besitzt. Da das Gros der Verletzten eine Stunde nach der Alarmierung aus den Fahrzeugen befreit und versorgt war, zeigte er sich sehr zufrieden. Letztlich habe auch das Zusammenspiel der Ortsfeuerwehren mit der Werkfeuerwehr Peiner Träger optimal funktioniert.

Großes Lob gab es für das Vorbereitungsteam mit Norbert Czyrnik, Sascha Spötter und Oliver Wirth. Die „Verletzten“ wurden vom Schminkteam der Schnellen Einsatzgruppe der Johanniter aus Langenhagen gestaltet. Um das Unfallszenario mit dem umgestürzten Bus aufzubauen, gab es laut Czyrnik auch tatkräftige Unterstützung des Teams vom LWK- Nutzfahrzeugsservice.

von Thorsten Pifan

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