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Überwacht der Landkreis systematisch?

Blitzer-Ärger Überwacht der Landkreis systematisch?

Kreis Peine. Bundesweit für Aufsehen gesorgt hat der Blitzer-Ärger von Christina V. aus Edemissen. Die 24-Jährige hatte auf der Facebook-Seite "Blitzer Peine" einen Mecker-Kommentar geschrieben und daraufhin Post vom Kreis erhalten, in dem ihr ein "Idiotentest" angedroht wurde. Verärgert ist nicht nur die Edemisserin, auch Frido Brunke (18) versteht nicht, warum die Nutzer seiner Seite unter "Generalverdacht gestellt werden".

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Frido Brunke (18) gründete Facebook-Seite „Blitzer Peine“ – und hat Ärger mit dem Kreis Peine.

Quelle: js

Mehr als 50 Seiten umfasst der Schriftverkehr zwischen dem „Blitzer-Peine“-Gründer Frido Brunke und dem Landkreis. „Ich habe Einsicht in meine Akte gefordert“, schildert der 18-Jährige. Die bekam er auch - und war schockiert, dass allein dieses Dokument 30 Seiten umfasst. Denn darunter befinden sich auch mehrere Ausdrucke von Kommentaren auf Facebook oder dem privaten Profil des Arpkers (Kreis Lehrte) sowie Bilder von seinem Motorrad. „Auf der Beliebtheitsliste des Kreises stehe ich wohl nicht ganz oben“, scherzt er.

Die Seite gründete der Gymnasiast im August vergangenen Jahres, mittlerweile hat „Blitzer Peine“ fast 5000 Fans - darunter auch die Edemisserin Christina V., die vergangene Woche wegen eines Kommentars auf der Seite Post vom Landkreis erhielt. Brunke betont: „Auch ich sollte schon eingeschüchtert werden. Am meisten stört mich aber, dass jeder Nutzer der Seite unter Generalverdacht gestellt und scheinbar systematisch überwacht wird.“

Die Edemisserin bedauert besonders das Verhalten des Landkreises nach dem riesigen Medienecho. Zwar hatte Landrat Franz Einhaus Medienberichten zufolge veranlasst, dass der Akteneintrag zu Christina V. gelöscht wird, doch die 24-Jährige betont: „Ich finde es sehr schade, dass der Landkreis sich nicht persönlich bei mir entschuldigt hat. Das erste Schreiben kam nach nur einem Tag, eine Entschuldigung hätte also auch schnell bei mir sein können.“

Der Landrat wollte sich gestern auf PAZ-Nachfrage nicht zu dem Thema äußern.

js

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