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Überschwemmungsgebiete: Schutz in Peine

Peine Überschwemmungsgebiete: Schutz in Peine

Zum besseren Schutz vor Hochwasser hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) neue Überschwemmungsgebiete im Kreis Peine festgelegt.

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Ein Hochwasser hat auf diesen Agenturfotos alles überspült. Zum Schutz wurden neue Überschwemmungsgebiete im Kreis Peine ausgewiesen.

Quelle: A

Peine. Sie liegen im Gewässer Pisserbach (Stadt Peine und der Gemeinde Ilsede), Schwarzwasser (Stadt Peine sowie in der Gemeinde Edemissen) und Dummbruchgraben (Gemeinde Vechelde).

„Außerordentliche Hochwasser werden für die Menschen immer dann zur Katastrophe, wenn sie sich der Hochwassergefahr nicht mehr bewusst sind“, betont Stephan-Robert Heinrich vom NLWKN und begründet damit auch die Aktivitäten seiner Behörde im Bereich der Hochwasservorsorge. Umfangreiche Messungen und Berechnungen seien Grundlage der Ermittlung von Überschwemmungsgebieten in Niedersachsen, die der NLWKN landesweit vorläufig sichert. Sie würden damit bis zur endgültigen Verordnung als festgesetzt gelten.

Der Landesbetrieb habe jetzt aktuelle Daten für Überschwemmungsbiete in den Landkreisen Peine, Oldenburg, Rotenburg, Gifhorn und Wolfenbüttel sowie der Stadt Delmenhorst veröffentlicht.

Für die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten würden einheitliche Kriterien gelten. Heinrich sagt: „Die Grenzen ergeben sich aus einem Hochwasser, das statistisch alle 100 Jahre zu erwarten ist. Dabei wird in den amtlichen Verordnungskarten nur das dargestellt, was sich in der Natur bei entsprechenden Wasserständen von selbst einstellt. Überschwemmungsgebiete werden bei Hochwasser immer überschwemmt - auch ohne staatliche Ausweisung.“

Ein festgesetztes Überschwemmungsgebiet habe aber einen entscheidenden Vorteil: „Wer das im Hochwasserfall überschwemmte Gebiet kennt, kann schon im Vorfeld die Schäden minimieren - sei es durch eine Einschränkung der Baumaßnahmen oder eine Änderung der Nutzung“, so der Experte. Überschwemmungsgebiete seien übrigens bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in preußischen Gebieten ausgewiesen worden.

tk

• Weitere Informationen gibt es unter www.nlwkn.niedersachsen.de im Internet.

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