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Überraschung bei Peiner Träger: Udo Meyer bleibt Betriebsratsvorsitzender

Peine Überraschung bei Peiner Träger: Udo Meyer bleibt Betriebsratsvorsitzender

Überraschung bei der Firma Peiner Träger, die Stahlträger produziert: Nach den Querelen bei der Wahl des neuen Betriebsrates tritt nun doch wieder Udo Meyer für vier weitere Jahre als Betriebsratsvorsitzender an. Für den 53-Jährigen votierten jetzt neun von 13 Betriebsratsmitgliedern.

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Peiner Träger: Der alte und neue Betriebsratsvorsitzende Udo Meyer sowie seine Stellvertreterin Gabriele Handke.

Quelle: Isabell Massel

Meyer hatte bei der Wahl am 14. März verhältnismäßig wenige Stimmen erhalten und wollte eigentlich nicht wieder antreten (PAZ berichtete). Doch nachdem das Betriebsrats-Mitglied mit den meisten Wahlstimmen den Posten ausgeschlagen hat, tritt nun Meyer doch wieder an. Seine Stellvertreterin bleibt Gabriele Handke (48) mit knappen sieben zu sechs Stimmen.

Warum tritt Meyer wieder als Vorsitzender an? „Es ist vor allem in dieser schwierigen Zeit - verbunden mit Stellenabbau - wichtig, dass es weiter eine starke Arbeitnehmer-Vertretung bei Peiner Träger gibt. Denn die Verunsicherung bei den Mitarbeitern ist groß. Zwar sind die Zahlen für unser Unternehmen jetzt etwas besser, doch wir stecken weiter tief in der Krise, aus der wir uns befreien müssen. Deswegen mache ich weiter.“

Dies sei ein wichtige Aufgabe, und daher müsse seine persönliche Enttäuschung über das relativ schlechte Abschneiden bei der Wahl zurückstehen. „Da hat man einen Sündenbock gesucht, und ich musste herhalten“, ist sich der 53-Jährige sicher. Doch er will nicht zurückschauen, sondern nach vorne blicken, um die Situation bei Peiner Träger zu verbessern.

Bereits besser geworden ist laut Meyer die Logistik beim Schrotteinkauf und bei der Schrottanlieferung. „Da hat es sich bewährt, dass die Firma Deumu als Schrottverwerter näher an Peiner Träger herangerückt ist“, so der Vorsitzende. Jetzt müsse man neue Stahl-Produkte entwickeln, um neben den Stahlträgern die Angebotsvielfalt im Unternehmen zu vergrößern.

Ein wichtiger Vorteil sei, dass man engen Kontakt mit der Salzgitter-AG-Konzernspitze halte und gemeinsam nach Lösungen suche. Die weiteren Schritte für die Amtszeit des Betriebsrates sollen bis Ende April festgelegt sein.

tk

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