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Über Trump als Präsidenten ist er gar nicht glücklich

Edward Faust ist gebürtiger US-Amerikaner Über Trump als Präsidenten ist er gar nicht glücklich

Edward Faust ist gebürtiger US-Amerikaner und lebt seit 1975 in Edemissen. Da er noch immer die US-Staatsbürgerschaft hat, gab er per Briefwahl seine Stimme ab - allerdings für Hillary Clinton.

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US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania beim Besuch des Lincoln Memorial anlässlich der Vor-Amtseinführungs-Veranstaltung.

Quelle: Evan Vucci

Kreis Peine. Über Donald Trump als neuen Präsidenten ist er gar nicht glücklich, insbesondere dessen Einwanderungspolitik. Er weist darauf hin, dass Trumps Vorfahren schließlich auch Einwanderer gewesen seien und stellt fest, dass der neue Präsident, der für alle Amerikaner stehen solle, bei seinen Äußerungen und Plänen für das Land seine eigene Geschichte vergesse.

Der 76-Jährige zeigt sich sehr beunruhigt über die Zukunft seines Heimatlandes. „Niemand weiß, was er vorhat. Ich fühle mich als Amerikaner von Trump verraten. Er steht nicht für das, was Amerika den Amerikanern bedeutet. Das, was für uns und unser Land gut ist, will er abschaffen“, blickt Faust auf die Zeit, die vor dem Land liegt.

Dina Führmann aus Meerdorf geht es ähnlich. Auch sie ist noch mit einem großen Teil ihres Herzens Amerikanerin. Ihre größte Sorge gilt der Entwicklung der Gesellschaft. „In den vergangenen Jahren haben viele positive Veränderungen für das Land und seine Bewohner stattgefunden, gerade im sozialen Bereich“, sagt sie und befürchtet einen starken Rückschritt.

Aber auch um die enge Verbindung, die Donald Trump durch seine Tätigkeit als Unternehmer zur Wirtschaft hat, macht sich die Meerdorferin Gedanken. Sie befürchtet, dass Geldgeschäfte und Bankenpolitik großen Einfluss auf seine Amtsausübung haben könnten. Sorgen macht sie sich auch um die Zukunft der europäischen Politik. „Bisher haben Europa und die USA gut zusammengearbeitet, nun müssen wir abwarten.“ Vor dem, was kommt, habe sie große Angst.

Christopher Graffam aus Bortfeld kann sich den düsteren Vorahnungen seiner Landsleute nur anschließen. „Trump spaltet das Land, nicht erst seit der Wahl. Seine radikalen und populistischen Äußerungen verunsichernnicht nur sehr viele Einwohner Amerikas, sondern auch die Amerikaner in anderen Teilen der Welt. Es ist nicht mehr das Land, das wir geliebt haben“, ist seine Meinung. Auch Graffam sieht zukünftig eine starke Spaltung des Landes, gerade in Bezug auf die gesellschaftliche und soziale Entwicklung . Ebenso werden die internationalen Beziehungen künftig in ein anderes Licht gestellt. „Es wird entscheidend sein, wie er mit seinem Amt umgeht“, sagt er.

Hilka Peters aus Plockhorst lebte sieben Jahre im Silicon Valley in den USA. Sie sagt: „Die meisten Amerikaner, die ich kennengelernt habe, würde ich als liberal bezeichnen. Sie waren und sind immer noch geschockt über den Ausgang der Wahl. Man (besonders Frauen) organisiert sich, um sich öffentlich gegen Trump zu stellen. Was nach seiner Amtseinführung passiert, ist unklar, aber dennoch gefürchtet. Trumps Rückhalt und die Macht der Republikaner könnten in dieser Amtsperiode kaum größer sein.“

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