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Über 60 Gäste beim Gesprächskreis „Kirche und Handwerk“

Peine Über 60 Gäste beim Gesprächskreis „Kirche und Handwerk“

Peine. Mehr als 60 Gäste haben sich am Dienstagabend zum Gesprächskreis „Kirche und Handwerk“ im Gemeindehaus der Friedenskirche eingefunden. Thema war die Integration von Flüchtlingen durch Ausbildung im Handwerk - eine Zukunftschance für beide Seiten, denn den Innungen fehlt der Nachwuchs.

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Das Publikum verfolgte interessiert die Vorträge zum Thema Integration.

Quelle: oh

Peines Superintendent Dr. Volker Menke begrüßte zu Beginn und rief mit Bezug auf ein Bibelwort dazu auf, sich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen: „Man soll den Fremden so behandeln wie jemand aus dem eigenen Volk!“

Erster Referent des Abends war Andreas Höver, Geschäftsführer von Seidel Qualitätsbackwaren. Er berichtete aus der eigenen Erfahrung mit einem jungen Sudanesen, der über eine Bäckereikundin einen Praktikumsplatz bekommen hatte. „Ich habe bei meiner spontanen Zusage ja nicht geahnt, was da an bürokratischen Hürden auf uns zu kommt, bin aber froh, dass wir durchgehalten haben. Er ist hoch motiviert und ein engagierter Mitarbeiter“, sagte Höver. Wünschenswert sei hier eine innungsübergreifende Lösung zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch das Projekt, das Elif Aydin von der Handwerkskammer vorstellte. Hier geht es um die schnellstmögliche Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit.

Ute Peterhansel von den BBS berichtete über die verschiedenen Angebote der Sprachförderung und Berufsvorbereitung an den Schulen. Hier setzte auch Christine Limböck von der Caritas an, die dazu aufforderte, erst einmal zu schauen, welche Kompetenzen die Menschen mitbringen und dann gezielt zu fördern.

Sie hatte vier ihrer Schützlinge dabei. Die jungen Menschen aus dem Irak, Syrien und dem Sudan berichteten über ihren Werdegang und ernteten dafür reichlich Applaus.

Kreishandwerksmeister Lutz Seidel schloss die Runde mit einem Dank an die Referenten und bekräftigte noch einmal, dass er große Chancen für eine Integration Geflüchteter durch eine berufliche Heimat im Handwerk sehe.

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