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Tunesier sprang aus fahrendem Zug

Vechelde Tunesier sprang aus fahrendem Zug

Großeinsatz an den Bahngleisen zwischen Vechelde und Braunschweig: Mit einem ungewöhnlichen Vorfall hatte es gestern die Polizei aus Peine, Braunschweig, Magdeburg und Hannover zu tun.

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Groß Gleidingen: Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte suchten nach dem flüchtigen Mann.

Quelle: ju

Ein 26-jähriger Tunesier hatte das Toilettenfenster eines ICE aufgebrochen und war aus dem fahrenden Zug in der Nähe der Zuckerfabrik bei Wierthe auf das Gleisbett gesprungen.

Was war passiert? Gegen 11.20 Uhr wurde ein Unfall der Polizei gemeldet. „Reisenden war aufgefallen, dass ein Mann durch ein offenstehendes Fenster hinausgefallen war“, erklärt Detlef Lenger von der Bundespolizei-Inspektion Hannover. Sofort kamen Polizisten und Feuerwehrleute an den Unfallort und durchkämmten vergebens die Umgebung. Auch die angeforderten zwei Hubschrauber fanden den Gesuchten nicht.

In der Zwischenzeit war der ICE in Braunschweig angekommen und hielt dort am Bahnhof. „Kollegen aus Magdeburg waren eingestiegen und haben gegen 11.52 Uhr festgestellt, dass das Toilettenfenster des Zuges aufgehebelt worden war“, schildert Lenger.

Etwa eine Stunde später wurde der Flüchtige am Gleisbett am Güterbahnhof in Groß Gleidingen entdeckt. Die Suchaktion ging erneut los: Gegen 14.04 Uhr wurde der Tunesier schließlich von einem Mitglied der Feuerwehr Vechelde/Wahle und einem Bahn-Notfallmanager gefasst. Die Polizei überprüfte die Personalien und nahm ihn fest. Leger erklärt: „Die Person wurde bereits in die Schweiz abgeschoben. Es besteht der Verdacht dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhält. Eine Rückführung ist im Gespräch.“

Nach PAZ-Informationen hat der Mann vermutlich aufgrund seines illegalen Aufenthaltes Angst vor dem uniformierten Schaffner bekommen und ist in die Bordtoilette geflüchtet. Da der Tunesier keinen anderen Ausweg als eine Flucht gesehen habe, sei er aus dem Fenster gesprungen. Anschließend lief er mehrere Kilometer nahe am Gleisbett in Richtung Braunschweig. Offenbar sei er auf dem Weg zu seiner Freundin gewesen, die in der Löwenstadt wohne. Die Strecke Braunschweig-Peine war von 12.38 bis 14.20 Uhr gesperrt. „Wegen des Vorfalls hatten 39 Züge Verspätung“, so Bahnsprecherin Angelika Theidig.

mgb

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