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Türkische Gemeinde besucht Polizei Peine

Ditib-Gemeinde Peine Türkische Gemeinde besucht Polizei Peine

Hemmschwellen abbauen, Vertrauen aufbauen: Acht Mitglieder der türkisch-islamischen Ditib-Gemeinde aus Peine waren auf Einladung des Landkreises und der Polizei Peine zu Gast im Kommissariat an der Schäferstraße.

Der Leiter der Polizei-Inspektion Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel Wilfried Berg, begrüßte die Gäste und machte die Bedeutung des Zusammentreffens deutlich. Ein „vertrauensvoller Dialog und die damit verbundene Wertschätzung der unterschiedlichen Kulturen sind die Voraussetzung für ein partnerschaftliches Miteinander“, sagte er.

Der Vertreter des Landkreises, Friedrich-Wilhelm Lauschke, von der Leitstelle für Integration, freute sich zusammen mit Marianne Winkler, der Vertreterin des niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration über das rege Interesse und verdeutlichten den Grundgedanken dieses Zusammentreffens. „Eine Integration der in Deutschland lebenden Muslimen, mehr Toleranz und den Abbau von Unsicherheiten im Umgang mit fremden Religionen“ seien das Ziel. Winkler machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass Niedersachsen ab 2010 deutschsprachige Imame ausbilden will.

Peines Polizei-Chef Thomas Bodendiek stellte Organisation und Aufgaben der Peiner Polizei vor. Zahlreiche Fragen der Besucher, insbesondere über die Einstellungsvoraussetzungen für den Polizeiberuf beantwortete unter anderem der türkische Fachoberschüler Burak Güler, der zurzeit sein Praktikum bei der Polizei in Peine absolviert und in absehbarer Zeit sein Studium an der Polizeiakademie beginnen wird. „Hier wurde deutlich, dass die Integration bei der Polizei bereits gelebt wird“, sagte gestern Polizei-Pressesprecher Peter Rathai.

Anstelle des erkrankten Imam, Nihat Koc, bedankte sich Mehmet Turan als Vorstand des türkisch-islamischen Kulturvereins stellvertretend für alle Besucher und lobte den „sehr guten Kontakt“ zum Landkreis und der Polizei.

Mit Ausführungen zum Thema Prävention bei Jugendlichen und Heranwachsenden rundeten Polizeioberkommissar Rainer Röcken und der Leiter des Kriminalermittlungsdienstes , Michael Sock, den gelungenen Nachmittag ab.

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