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„Tschick“: 332 Schüler sahen Theaterstück

Peine „Tschick“: 332 Schüler sahen Theaterstück

Peine . Zwei 14-Jährige aus Berlin, ein gestohlener Lada und eine wilde Verfolgungsjagd - das sind die Zutaten für das Jugendtheaterstück „Tschick“, nach dem Buch-Bestseller von Wolfgang Herrndorf.

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Eine Szene aus dem Theaterstück „Tschick“: Maik und Tschick machen sich auf zu einer Abenteuerreise.

Quelle: va

Die Inszenierung, die das Staatstheater Hannover produziert hat, sahen gestern Vormittag 332 Schüler im Forum in Peine.

Zum einen trat der Außenseiter Maik Klingenberg, gespielt von Daniel Nerlich, auf die Bühne: Er geht in die achte Klasse und hält sich für langweilig. Verliebt ist er in Tatjana, die ihm jedoch den Rücken zeigt. Mit seiner alkoholkranken Mutter und seinem geschäftlich gescheiterten Vater lebt der Junge in einer Villa in Marzahn.

Zum anderen kam Tschick, gespielt von Jakob Benkhofer, ins Spiel: Mit richtigen Namen heißt er Andrej Tschichatschow. Auch er steht in seiner Klasse im Abseits. Vor vier Jahren ist er mit seinem Bruder aus Russland gekommen. Trotz seines eigenwilligen und unangepassten Verhaltens hat er es von der Förderschule aufs Gymnasium geschafft.

Als die Sommerferien beginnen, fährt Maiks Mutter zu einer Entziehungskur. Sein Vater verreist mit seiner Sekretärin. Nun ist Maik allein zu Hause. „Verloren von Gott und den Eltern“, rief Maik ins Publikum. Plötzlich tauchte Tschick mit einem gestohlenen Lada auf. Er hatte die Idee, mit dem Auto in die Walachei zu fahren. „Mach, was Du willst. Ohne Mich“, sagte Maik zu ihm. Nach langem Zögern folgte er jedoch Tschicks Vorschlag. Es begann eine Abenteuerreise mit vielen Stationen, unter anderem auch mit einer Polizeikontrolle.

Zur Botschaft des Stückes sagte Theaterpädagogin Janny Fuchs: „Es soll zeigen, dass sich zwei Außenseiter zusammen tun und oft über ihren Schatten springen. Sie lernen sich selber und auch ihre Mitmenschen kennen.“

Die Schüler waren wie gefesselt. „Es hat mir gut gefallen; die Witze waren super“, urteilte Florian (16) vom Ratsgymnasium Peine. Jennifer (18), ebenfalls vom Ratsgymnasium meinte: „Das Stück war sehr unterhaltsam. Die Art und Weise, wie sich die Darsteller unterhalten haben, fand ich sehr gut.“

 va

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