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Trotz Ablehnung aus der Politik: Investor hält an Mälzerei-Projekt fest

Peine Trotz Ablehnung aus der Politik: Investor hält an Mälzerei-Projekt fest

Was wird aus der ehemaligen Mälzerei am Bahnhof? Der Planungsausschuss der Stadt Peine hat sich mehrheitlich gegen das Einkaufszentrum auf dem 12 000 Quadratmeter großen Brachen-Areal ausgesprochen (PAZ berichtete).

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Der markante Ziegelsteinturm mit dem Logo von „Gilde Pilsener“ ist weithin bekannt. Auf dem Gelände der ehemaligen Mälzerei Langkopf nahe dem Peiner Bahnhof will ein Investor aus Hamburg ein Einkaufszentrum bauen.

Quelle: Archiv/mic

Der Rat der Stadt Peine wird dieser Empfehlung aller Voraussicht nach folgen und das durch den Investor beantragte Bauleitverfahren ablehnen. Das endgültige Aus sieht der Projektentwickler Rainer Gloy, der für einen Investor arbeitet, allerdings noch nicht.

„Wir sind weiter optimistisch, dass es irgendwann klappen wird“, sagt Gloy. Fest stehe, dass der Zeitpunkt für das Genehmigungsverfahren denkbar ungünstig war. Die Stadt Peine sucht derzeit bekanntlich einen Investor für das Lindenquartier auf dem Hertie-Gelände, zu dem ebenfalls ein Einkaufszentrum gehören soll. Beide Millionen-Projekte parallel zu entwickeln, wurde von der Politik überwiegend kritisch gesehen.

Die Planungen für das ehemalige Mälzerei-Gelände sahen vor, die bestehenden Gebäude abzureißen. Kosten: rund 500 000 Euro. Magnetbetriebe sollten ein Elektro-Fachmarkt, ein Sportartikel-Markt und ein Mode-Geschäft werden. Zusätzlich vorgesehen waren: ein Fitness-Studio, ein Bowling-Center, eine Apotheke, eine Drogerie, eine Arztpraxis sowie ein Schuh- und ein Spielwarengeschäft.

Enttäuscht ist der ehemalige Besitzer der Mälzerei, Heiko Wischmann: „Ich hoffe, dass am Bahnhof keine Ruine entsteht.“ Aus seiner Sicht wäre es sinnvoll gewesen, „die Mälzerei und das Lindenquartier parallel zu entwickeln - und dafür vielleicht bei beiden Projekten kleine Abstriche zu machen“. Ein Einkaufszentrum am Bahnhof als Eingangstor zur Stadt hätte Peine gut zu Gesicht gestanden, so Wischmann.

Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey hatte im Planungsausschuss der Stadt davor gewarnt, zu große zusätzliche Einzelhandelsflächen zu schaffen. Derzeit sind es insgesamt 30 000 Quadratmeter, durch beide Projekte kämen 18 000 Quadratmeter hinzu.

Projektentwickler Gloy sieht seine Chance, wenn die Pläne für das Lindenquartier stehen. Er verspricht: „Wir bleiben mit der Stadt in Kontakt.“

mic

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