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Trollwald: Gibt es bald mehr private Krippen?

Peine Trollwald: Gibt es bald mehr private Krippen?

Peine. Im Zusammenhang mit den städtischen Plänen für eine neue Kita im Unternehmenspark Peine und dem Defizit an verfügbaren Plätzen haben sich die beiden Grünen-Ratsfrauen Heike Kubow und Elke Kentner jetzt über die privat betriebene Kinderkrippe Trollwald am Klinikum informiert.

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Informations-Besuch in der Trollwald-Krippe (von links): Elke Kentner, Antje Milz, Siegfried Dastig, Marc Siegel und Heike Kubow.

Sie trafen sich mit Leiterin Antje Milz und den beiden Geschäftsführern Siegfried Dastig sowie Marc Siegel.

Die Krippe gibt es seit fünf Jahren, sie hat 13 Plätze, und es gibt eine Warteliste für Kinder aus dem gesamten Landkreis. „Momentan kommen sie vor allem aus Peine und Ilsede“, berichtete Dastig.

Interessant fand Bürgermeisterkandidatin Kentner die möglichen Betreuungszeiten: „Die Krippe ist von 6 bis 17.30 Uhr geöffnet, das bietet keine städtische Einrichtung“. Milz erläuterte: „Wir bieten eine maximale Betreuungszeit von neun Stunden.“ Kubow lobte den Verzicht auf Betriebsferien: „Die durchgehende Öffnung, auch in den Ferien, macht den Eltern ihre Urlaubsplanung leichter.“

Als private Einrichtung erhält die Krippe keinen Defizitausgleich durch eine Kommune. Siegel erklärte: „Die Gebühr beträgt 490 Euro im Monat, da ist die Verpflegung bereits enthalten. Wir setzen den Schwerpunkt auf eine Kinderbetreuung für berufstätige Eltern - und so gibt es für einige der Kinder einen Zuschuss durch den jeweiligen Arbeitgeber.“ Hier sehen die Betreiber auch Potenzial für Erweiterungen in der Zukunft. Siegel: „Eine eigene Krippe oder ein Betriebskindergarten ist erst bei einer Betriebsgröße ab etwa 500 Mitarbeitern machbar. Aber warum sollen sich nicht zwei oder drei Firmen zusammentun?“

Es wurden bereits erste Gespräche geführt. Konkret bestehe Interesse von mehreren Seniorenheimen. Die Stadt zeige noch eine skeptische Haltung gegenüber der Zusammenarbeit mit privaten Betreibern, Kentner werde hierzu in der Verwaltung aber nachhaken. Denn: „Wirtschaftsförderung besteht nicht nur aus Neuansiedlungen und dem Vorhalten geeigneter Grundstücke. Die sogenannten weichen Standortfaktoren werden auch für die Betriebe immer wichtiger.“

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