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„Tridem“ belegt dritten Platz beim Elisabethpreis

Peine „Tridem“ belegt dritten Platz beim Elisabethpreis

Seit 2012 unterstützt das Peiner Caritas-Projekt „Tridem“ Eltern mit Migrationshintergrund und bietet ihnen eine Anlaufstelle für alle Fragen im Zusammenhang mit schulischen Belangen ihrer Kinder.

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Elterncafé in der Moschee aus dem Projekt „Tridem“ (v.l.): Deniz Saray (Ditib), Reiner Weste (Agentur für Arbeit), Tanja Henning-Brandes (Caritas) und Dr. Florian Löbermann (Salzgitter AG).

Quelle: oh

Die Idee und das Engagement des Projekts wurden jetzt mit dem dritten Platz beim „Elisabethpreis für innovative Projekte“ ausgezeichnet. Der Preis wird alle drei Jahre vom Diözesan-Caritasverband Hildesheim vergeben.

„Hervorzuheben ist, dass das Projekt alle allgemeinbildenden Schulen in Peine, Migrantenorganisation, regionale Wirtschaftsunternehmen und Institutionen wie die Agentur für Arbeit sowie Eltern verbindet“, betont Caritas-Geschäftsführer Gerhard Nolte. Durch dieses Zusammenspiel aller Akteure würden die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen realistisch erhöht.

Neben vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten in Kursen und Seminaren würden die Elterncafés an unterschiedlichen Standorten in Peine eine tragende Säule darstellen. Hier kommen Eltern regelmäßig zu Informationsveranstaltungen zusammen und haben Gelegenheit zum Austausch. Die Themen richten sich nach den Wünschen der Eltern. Die Zahl der teilnehmenden Eltern zeige auf, dass mit diesem Konzept ein vielversprechender Weg eingeschlagen worden sei - an etwa 30 Elterncafés und Fortbildungsveranstaltungen hätten mehr als 500 Personen teilgenommen.

Außerdem stünden die qualifizierten Elternbegleiterinnen den Eltern zur individuellen Begleitung in ihrer Muttersprache zur Verfügung. Nolte: Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ vermittelten die Elternbegleiterinnen in diesem Jahr in mehr als 900 Einzelgesprächen Kenntnisse und Methoden, die Eltern dazu befähigten, sich langfristig allein um die schulischen Belange ihrer Kinder kümmern zu können.

Für 2015 sei eine Ausweitung des Projekts in Kooperation mit der Stadt Braunschweig geplant, um die Angebote zur Unterstützung der Eltern auszuweiten und fest zu etablieren, schildert Nolte. Ein Förderantrag wurde beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eingereicht.

jti

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