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„Traumtheater Salome“ verzauberte das Publikum in den Festsälen

Peine „Traumtheater Salome“ verzauberte das Publikum in den Festsälen

Peine. Na, schon geträumt heute? Und wenn ja, von was? Von zugeflogenen goldenen Äpfeln? Von einer Reise auf Schmetterlingsflügeln zum Ende des Regenbogens? Wer sich am Freitagabend in den Peiner Festsälen auf solche Träume einlassen wollte, löste sich vom Alltag, gab sich dem „Traumtheater Salome“ sowie seinem Chef-Träumer Harry Owens hin und folgte ihm in ein farbenreiches Universum aus Illusion und Fantasie, aus Klang, Tanz und künstlerischer Eleganz.

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Surreal: Ein farbenreiches Universum aus Illusion und Fantasie, aus Klang und Tanz.

Quelle: im

Wer solchen Traumgebilden eher abwartend gegenüberstand, erlebte trotzdem eine bunte Varieté voller Sinnlichkeit und Charme. Owens hat für seine Show internationale Künstler engagiert, die voller Elan und Freude vor dem Publikum agierten und sich von dessen Sympathie getragen fühlten.

Trotzdem pulsierte im Grunde alles um Owens selbst - um das, was er sagte, um das, wie er es sagte und wie er sich im überbordenden, an die Dekoration eines asiatischen Restaurants erinnerndes Bühnenbild darbot.

Dabei wirkte er auf seinem von einem Sonnenschirm gekrönten Throngebilde an eine Kombination aus Gandalf, Bhagwan und Vorlese-Opa, der geradezu provozierend monoton von zu Ewigkeiten werdenden zeitlosen Traumreisen durch den Zaubergarten Erde schwadronierte - bis endlich die Künstler kamen.

Das schwarze Theater beispielsweise, in dem zwei weiße Halbfiguren im Schwarzlicht die Schwerelosigkeit überwanden, oder jener Artist, der nicht nur zu balancieren sondern gleichzeitig auch noch zwei überdimensionale Schmetterlinge in Schach zu halten hatte.

Sehr hübsch kam auch die Ballett-Persiflage auf „Schwanensee“ an und so sympathisch wie ein bisschen verrückt die Ballett-Spaßmacherin, die mit ihren tänzerischen Possen die Umbaupausen vergessen ließ.

Ein Konserven-Musikmix aus Filmmusik, Klassik und sogenannter New-Classic lieferte die Basis für Tanz und Akrobatik.

Apropos Akrobatik: Zum Liebling des Abends avancierte ein sogenannter Schlangenmensch in Agenten-Garderobe, der sich fast selbst in die Hosentasche zu stecken schien, sich aber mit einem engen Kasten begnügte.

Wer schon beim Zuschauen einen Hexenschuss bekam, entspannte sich am wunderbaren Handwerk einer geradezu magisch anmutenden Sandmalerin, die Bilder wie Träume entstehen und wieder vergehen ließ.

Fazit des Abends: traumhaft unwirklich und wirklich wunderbar.

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