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Traumergebnis für Landtagkandidat Möhle (SPD)

114 von 115 Stimmen erhalten Traumergebnis für Landtagkandidat Möhle (SPD)

Von so einem Ergebnis können andere Politiker nur träumen: Mit 114 von 115 Stimmen ist Matthias Möhle (58) jetzt bei der SPD-Mitgliedervollversammlung als Landtags-Direktkandidat für den Wahlkreis Peine wiedergewählt worden.

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v.l. Matthias Möhle, Stephan Weil und Hubertus Heil

Peine. Genauso spektakulär wie das Abstimmungsergebnis war Möhle zuvor in Begleitung von Ministerpräsident Stephan Weil, dem Peiner Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil, Landrat Franz Einhaus und Bürgermeister Klaus Saemann (alle SPD) ins Forum eingezogen - und zwar mit musikalischer Untermalung durch den Spielmannszug vom MTV Vater Jahn, der für den Wahlkampfauftritt Weils in Peine „trommelte“ (PAZ berichtete).

In ihren Reden gingen Weil und Möhle vor allem auf das Ziel der SPD ein, mehr für die Bildung in Niedersachsen zu tun. „Wir haben keine Schulgebühren, die Studiengebühren haben wir abgeschafft. Es wäre nur gerecht, wenn alle Stufen unseres Bildungssystems kostenfrei wären. Alle sollten von Anfang an die gleichen Chancen haben, deswegen sind wir für eine Abschaffung der Kita-Gebühren“, sagte Weil.

Das fehlende Geld solle den Kommunen erstattet werden, so wie es bereits bei den Universitäten passiere, fügte Weil hinzu.

Des Weiteren will sich die SPD für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen. Niedersachsen solle familien- und vor allem kinderfreundlicher werden. Die Gesellschaft sei noch nicht perfekt, sagte Weil, aber man wolle daran arbeiten und sich vor allem für eine gerechte Gesellschaft einsetzen.

Dem stimmte Matthias Möhle zu. Auch ihm liege der Kultur- und Wissenschaftsbereich am Herzen. „Die frühkindliche Bildung ist sehr wichtig. Aber man sollte auch bei Erwachsenen nicht aufhören, sie zu fördern. Immerhin kann fast jeder zehnte Niedersachse nicht richtig lesen und schreiben und hat deshalb Probleme im Alltag“, erklärte Möhle. Weiteres Ziel der SPD seien Steueränderungen. „Kleine und mittlere Einkommen sollen entlastet werden. Wer ein großes Einkommen hat, der kann auch mehr Steuern zahlen. Es kann nicht sein, dass die Geringverdiener auch noch den größten Steueranteil zahlen müssen“, sagte Weil am Ende seiner Rede.

Der Text wurde aktualisiert.

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