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Traum ging in Erfüllung: Peinerin traf nach 50 Jahren ihren Bruder

Eixe Traum ging in Erfüllung: Peinerin traf nach 50 Jahren ihren Bruder

Eixe. Es ist das gleiche herzliche Lachen, der gleiche Blick und die unendliche Freude - Julia Kraul aus Eixe und Gary Millard sind Geschwister. Doch kennengelernt haben sie sich erst jetzt, nach 50 Jahren.

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„Wie sechs Richtige im Lotto“: Die Eixerin Julia Kraul hat nach 50 Jahren zum ersten Mal ihren Bruder Gary Millard getroffen.

Quelle: im

„Es ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist“, sagt Kraul. „Ich kann es noch immer nicht fassen, dass ich endlich meinen Bruder gefunden habe.“ Beide sind sie in England geboren, doch Kraul wurde früh von Bekannten der Familie adoptiert.

1962 kam sie mit ihren neuen Eltern nach Deutschland, baute sich hier ein eigenes Leben und eine Familie auf. „Meine Mutter hat mir von klein auf von einem Mädchen erzählt, das adoptiert wurde“, erinnert sich Kraul. „Irgendwann sagte ich ihr, dass ich weiß, dass ich mit diesem Mädchen gemeint bin.“

Kraul wusste von ihrem Bruder, wusste, dass da irgendwo ein Mensch ist, der zu ihr gehört. „Nach der Konfirmation habe ich erstmals nach meinem Bruder gesucht, was schwer war, da es in England keine Meldepflicht gibt“, erzählt Kraul. Den zweiten Versuch unternahm die Eixerin 1972 mit einem persönlichen Brief an ihren Bruder, der über das Amt übermittelt werden sollte. Aber Millard hat ihn nie erhalten, wie sich am Wochenende bei ihrem ersten Treffen in Eixe herausstellte.

Da haben sich die Geschwister nämlich zum ersten Mal in die Arme schließen können, das erste Mal sahen sie sich in die so ähnlichen Augen. „Es war unglaublich“, sagt Millard, der nie Kontakt zu Kraul aufgenommen hat, da er nicht wusste, ob seine Schwester von der Adoption weiß. Erst zwei Tage vor dem Treffen hatte Kraul ihren Bruder gefunden - im Internet. „Ich hatte vor eineinhalb Jahren bei Facebook sämtliche Gary Millards mit passenden Lebensdaten angeschrieben“, so Kraul. Ohne Erfolg, denn Millard, der seit 1972 in Bielefeld lebt, hatte seinen Account nie genutzt. Erst vergangene Woche las er zufällig Krauls Mail vom Januar 2011 und nahm Kontakt zu ihr auf. Sofort besuchte er seine Schwester in Eixe, jeden Tag telefonieren sie. „Wir haben viel nachzuholen“, sagt Millard. „Wir werden unsere gemeinsame Zeit nutzen.“

ju

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