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Trauerfeier für Racha Charif (15)

Peine Trauerfeier für Racha Charif (15)

Familie, Freunde und Angehörige haben gestern Vormittag Abschied von Racha Charif genommen. Das 15-jährige Mädchen aus Peine starb am 28. Dezember beim Fährunglück in der Adria (PAZ berichtete). Der Vater und eine weitere Tochter überlebten das Drama - die Mutter wird noch vermisst.

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Trauerfeier Ditib-Moschee Racha Peine

Quelle: mic

Bei der Trauerfeier auf dem Hof der Eyüp-Sultan-Moschee des Türkisch-Islamischen Kulturvereins (Ditib) an der Braunschweiger Straße gaben etwa 120 Menschen dem Mädchen das letzte Geleit. Die Beerdigung fand am Nachmittag in Hannover statt.

Es war kurz nach 11 Uhr, der Hof der Moschee war schon gut gefüllt. Der Sarg mit Rachas Leichnam wurde auf dem Hof aufgebahrt. Dann begann die Trauerfeier, ganz leise. Männer und Frauen standen traditionell getrennt, Tränen flossen.

Der Imam hielt das Trauergebet aus dem Koran. Die Gäste der Trauerfeier sprachen Rachas libanesischer Familie, ihrem Vater und ihrem Bruder ihr Beileid aus. Dann wurde der Sarg verladen und nach Hannover gefahren. Auf dem muslimischen Gräberfeld auf dem Friedhof im Stadtteil Stöcken fand anschließend die Beerdigung statt.

„Es war wichtig, dass viele Menschen gekommen sind, um der Familie ihr Beileid auszusprechen“, sagte der Imam der befreundeten Peiner Al-Hidaia-Moschee, Mohamed Hammouda. „Die Familie braucht Beistand, und wir sollten versuchen, sie zu stärken, und Solidarität zu zeigen.“ Die Tragödie in der Adria sei nur schwer zu verkraften.

25 Tage nach dem Schiffsunglück in der Adria gibt es noch immer keine Spur von Rachas Mutter, die ebenfalls mit auf der Fähre war. Sie und 17 weitere Menschen gelten offiziell als vermisst. Die Fähre „Norman Atlantic“ war Ende Dezember zwischen Griechenland und Italien in Brand geraten (siehe Info), 14 Passagiere starben.

Der Vater von Racha kann immer noch nicht fassen, dass seine 15-jährige Tochter unter diesen schrecklichen Umständen ums Leben gekommen ist. „Deswegen ist es für mich so wichtig, dass wir als Familie zusammenhalten und dass uns so viele Peiner unterstützen.“

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