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Trauer: Das sagen Peiner zum Flugzeugabsturz

Peine Trauer: Das sagen Peiner zum Flugzeugabsturz

Kreis Peine. Fassungslosigkeit, Schockzustand, Mitgefühl: Nach dem Flugzeugabsturz der Germanwings-Airbus-Maschine in den französischen Alpen mit 150 Toten - darunter 72 Deutsche - ist die Bestürzung und die Trauer um die Opfer groß.

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Die Trauer um die Toten in Deutschland ist groß, hier in Haltern.

Quelle: dpa

Peine. Die PAZ sprach mit bekannten Peinern über die Katastrophe.

Landrat Franz Einhaus sagt: „Wie wohl alle Mitbürgerinnen und Mitbürger bin auch ich tief betroffen von diesem schrecklichen Ereignis. Für die Angehörigen bedeutet es großes Leid, so plötzlich die ihnen am nächsten stehenden Menschen verloren zu haben. Ich hoffe für die Trauernden, dass sie in dieser schweren Zeit eine angemessene Betreuung erfahren und im Kreise ihrer Angehörigen, Freunde und Bekannten angesichts des erlittenen Verlusts gut aufgefangen werden.“

Peines Bürgermeister Michael Kessler ergänzt: „Die Nachricht über den tragischen Flugzeugabsturz hat mich sehr bestürzt. Mein aufrichtiges Mitgefühl und meine Anteilnahme gilt denjenigen, die bei diesem Unglück einen nahestehenden Menschen verloren haben. Dieses Unglück berührt uns in seiner Dimension besonders und die Tatsache, dass so viele junge Menschen gestorben sind, macht uns alle sehr traurig. Ich wünsche den Hinterbliebenen ganz viel Kraft, diese schwere Zeit zu überstehen.“

Mit Schrecken hat auch der Ratsgymnasium-Schulleiter Dr. Jan Eckhoff die Nachrichten des Flugzeugabsturzes verfolgt. „Am Unglückstag sind gerade unsere spanischen Austauschschüler wieder zurück in die Heimat geflogen“, erklärt Eckhoff. Der Flieger ist aber mittlerweile wieder sicher auf spanischem Boden gelandet. Eckhoff sagt: „Ich bin einfach nur entsetzt. Es hätte allen Austauschschülern in Peine passieren können.“ Nach den Ferien solle das Thema auf jeden Fall im Unterricht angesprochen werden.

Marion Schmager, stellvertretende Superintendentin, ist ebenfalls bestürzt: „Ich mache mir natürlich auch Gedanken darüber, wie es wäre, wenn ich selbst im Flieger gesessen hätte oder eine der Angehörigen wäre.“

Schmager ist sich sicher, dass das Thema spätestens am kommenden Sonntag in allen Gemeinden ins Gebet und in die Fürbitten mit eingebunden wird. „Wir wollen den Opfern, Angehörigen und Notfallseelsorgern Kraft für die schwere Zeit schenken.“

Gedacht wird den Opfern am Sonntag auch in der katholischen Kirche. Pfarrer Hendrik Rust sagt: „Wir haben bereits in der heiligen Messe in Dungelbeck an die Opfer gedacht und unsere Gebete an sie, Angehörige sowie Helfer gerichtet.“

rd

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