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Torsten Asche: „Ohne Strom funktioniert unsere Welt nicht mehr“

Peine Torsten Asche: „Ohne Strom funktioniert unsere Welt nicht mehr“

Ein Beruf sollte mehr sein, als nur ein Job. Es gilt, eigene Interessen, aber auch Perspektiven für die Zukunft unter einen Hut zu bringen. In einer Serie stellt die PAZ in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Berufe mit Zukunft vor: heute den Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik.

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Spaß an der Arbeit und Abwechslung: Auszubildender Simon Meyer und sein Chef Torsten Asche von der Firma Asche und Fuhrmeister.

Über ein Praktikum ist Simon Meyer an seine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei der Firma Asche und Fuhrmeister in Peine gekommen. „Das hatte mir sehr viel Spaß gemacht und so habe sich das Angebot für die Ausbildungsstelle angenommen“, sagt der 19-Jährige. An dem Beruf schätzt er „das selbstständige Arbeiten und die Abwechslung - es gibt jeden Tag etwas Neues“. Ob Elektroinstallationen oder Reparaturen, die Anforderungen sind breit gefächert.

„Ohne Strom funktioniert unsere Welt nicht mehr“, sagt Torsten Asche zu den Zukunftsperspektiven. „Wer nur fünf Minuten durch ein Haus geht, wird überrascht sein, was alles mit Elektrik zusammenhängt. Sie ist unser täglicher Begleiter.“

An dem Beruf gefällt ihm „der Umgang mit den Menschen und der persönliche Kontakt zu den Kunden, in der Industrie hat man das weniger“. Die Arbeit sei nicht monoton sondern abwechslungsreich: „Jeder Tag stellt neue Herausforderungen an uns, die es zu meistern gilt.“

Wer in Mathematik und Physik einigermaßen fit ist, hat gute Karten. „Ein Hauptschulabschluss kann reichen, aber ein Realschulabschluss ist hilfreich“, erklärt Asche. Wenn die Noten nicht so doll seien, könne man ein Praktikum machen. Auf die Einstellung zum Beruf kommt es an: „Das allerwichtigste sind für mich die Freude am Beruf, Lust und das Ziel, etwas zu schaffen. Der Erfolg kommt dann von ganz allein. Das Ganze erfüllt einen dann mit Stolz, wenn der Kunde mit der abgelieferten Leistung zufrieden ist.“

In der Regel steigen die Azubis bei Asche und Fuhrmeister nach einem Jahr Berufsfachschule an den BBS in Vöhrum im zweiten Lehrjahr ein, so gebe es schon Vorkenntnisse. „Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht. Unsere Auszubildenden sind nicht unsere Auszubeutenden, ein Vorurteil gegenüber dem Handwerk welches in vielen Köpfen noch vorherrscht“, betont Asche. „Sie sollen was lernen und nicht nur Strippenziehen, sondern aktiv am täglichen Arbeitsablauf teilnehmen und Lösungen selbst erarbeiten. Wir bilden unseren Nachwuchs intensiv aus und übernehmen unseren Auzbi nach der bestandenen Gesellenprüfung. Das Handwerk hat Zukunft!“

Von Jan Tiemann

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