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Tonnen von Silvestermüll aus der Stadt entsorgt

Peine Tonnen von Silvestermüll aus der Stadt entsorgt

Peine. Vom bunten Silvester-Feuerwerk blieben gestern früh nur noch die gelben Rundumlichter der Kehrmaschinen übrig.

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Die Peiner Saubermänner: Vorarbeiter Arndt Sonnenberg (Mitte) mit seinem Team.

Quelle: mgb

Seit sechs Uhr waren mit ihnen die Fegetrupps der Stadtreinigung in der Innenstadt unterwegs, um die Straßen von dem zu reinigen, was im feurigen Übermut unzähliger Silvesterpartys fast flächendeckend als unansehnlicher Munitionsschrott und als Sinnbild für Katerstimmung übrig geblieben war.

Fegetrupp-Vorarbeiter und Kehrmaschinenfahrer Arndt Sonnenberg und seine Kollegen hatten für Neujahrsdepressionen allerdings keine Zeit. „Das Wetter ist für uns gerade ideal“, erklärte der Reinigungsprofi. Etwa fünf Tonnen Müll hat er diesmal mit seinen Kollegen zusammengekehrt, „deutlich mehr als üblich“. Dabei war man bestens aufeinander eingespielt: Heiko Fischer, Oliver Wirth und Bernd Flöther fegten der Kehrmaschine vor die rotierenden Besen, was sie an Kehricht zu verdauen in der Lage war. Die bei Hobby-Feuerwerkern beliebten „Batterien“ waren allerdings zu große Happen für die kleine Kehrmaschine und deshalb ebenso „Bückware“ für den Fegetrupp, wie die langen und schmalen Holzleisten, die sich sonst in den Bürsten und Saugvorrichtung verfangen und mühsam und zeitaufwendig entfernt hätten werden müssen.

Die Marschroute der Saubermänner führte vom Bahnhof durch die Innenstadt via Markt- und Bodenstedtstraße, Pulverturmwall und Damm. Mit allen Umwegen kamen die flotten Feger locker auf bis zu zwölf Kilometer Wegstrecke und bis zu zehn Tonnen Unrat.

Die Männer schworen dabei auf ihre Reisigbesen, mit denen man „mühelos in alle Fugen des Straßenpflasters kommt“. Nach wenigen Schichten seien diese Reinigungsgeräte übrigens bereits verschlissen. Die großen Bürsten an Sonnenbergs Kehrmaschine halten dagegen zwei Wochen durch.

Er ist am Ende des Arbeitstages etwa 50 Kilometer durch die Stadt gefahren, den Blick stets sowohl auf die Straße als auch auf einen Monitor gerichtet, um zu erkennen, was ihm vor die Besen kam. „Eine Sektflasche geht gerade noch mit“, sagte er und pries seine Maschine mit Komfort-Sitz und anderen technischen Finessen.

Auf dem Hagenmarkt zog indessen die große Kehrmaschine ihre immer engeren Kreise, während sich Andreas Plünnecke und Markus Blumenberg die Reinigung der Parkplätze vornahmen. Für die Spielplätze waren Hartmut Schnelle und Klaus Bauer zuständig.

Kuriositäten gebe die Arbeit zu Neujahr nicht her - Freischießen biete da mehr Abwechslung. Beendet werde der Neujahrseinsatz allerdings erst heute, „wenn wir in den Außenbezirken fertig sind“.

uj

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