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Tödlicher Unfall auf der A2: Für den Fahrer (29) kam jede Hilfe zu spät

Eixe Tödlicher Unfall auf der A2: Für den Fahrer (29) kam jede Hilfe zu spät

Eixe. Tödliche Verletzungen hat sich gestern Nachmittag der Fahrer eines Transporters mit Hannoveraner Autokennzeichen auf der Autobahn A2 in Höhe Eixe zugezogen. Der Fahrer, dessen Identität bis Redaktionsschluss noch nicht endgültig geklärt war, war gegen 13.10 Uhr in Fahrtrichtung Hannover unterwegs, als er offenbar einen vor ihm auf der rechten Spur haltenden polnischen Sattelzug übersah.

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Trotz des schnellen Einsatzes der Retter kam für den verunglückten Fahrer jede Hilfe zu spät.

Eixe. Tödliche Verletzungen hat sich gestern Nachmittag der Fahrer eines Transporters mit Hannoveraner Autokennzeichen auf der Autobahn A2 in Höhe Eixe zugezogen. Der 29-jährige Fahrer war gegen 13.10 Uhr in Fahrtrichtung Hannover unterwegs, als er offenbar einen vor ihm auf der rechten Spur haltenden polnischen Sattelzug eines 52-Jährigen übersah. Nach Angaben von Augenzeugen fuhr der Transporter nahezu ungebremst auf den Sattelzug auf, was die Autobahnpolizei bestätigte.

Retter sprachen von einer sehr großen Zerstörung, auf die sie am Unglücksort getroffen seien. Das Führerhaus des Transporters steckte nahezu komplett unter dem Auflieger des Sattelzuges. Der verunglückte Fahrer sei zunächst noch ansprechbar gewesen und konnte dem Notarzt Auskünfte geben. Während der Rettungsarbeiten starb der Fahrer jedoch in den Trümmern seines Transporters trotz der medizinischen Betreuung.

Feuerwehr-Einsatzleiter Peter Weber erklärte das Vorgehen der Retter: In Abstimmung mit dem Notarzt versuchten die Feuerwehrkräfte zuerst von der Seite an den Verletzten zu kommen. Das war wegen der Zerstörung des Wagens nicht möglich.

„Deshalb haben wir dann die massive Rückwand zur Fahrerkabine durchtrennt“, sagte Weber. Vor Ort waren 20 Retter der freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt, auch Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst machte sich ein Bild von der Lage auf der stark befahrenen Trasse, auf der es am frühen Morgen in Richtung Hannover schon einen schweren Unfall bei Lehrte gegeben hatte.

Vor Ort waren neben der Feuerwehr und dem Notarzt ein Rettungswagen, der Notfallseelsorger und die Besatzung des Hubschraubers Christoph 30. Während der Landung und des Starts musste die Trasse gesperrt werden. Es entstand ein Schaden von rund 30 000 Euro. Eine Spezialfirma musste anrücken, um die Fahrbahn zu reinigen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Gegen 17 Uhr war die Unfallstelle geräumt.

Von Thorsten Pifan

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