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Tischler: Ein Beruf voller Kreativität

Berufsbildende Schulen Tischler: Ein Beruf voller Kreativität

Der Tischler ist ein Beruf voller Kreativität und handwerklichem Geschick. Sie stellen individuelle Möbel, Türen, Fenster und Treppen auf besonderem Wunsch ihres Kunden her oder führen Innenausbauten und Montagetätigkeiten durch.

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Interessant: Es gibt viele Tipps und Tricks, die die Tischler-Auszubildenden während ihrer Schulzeit an der Hobelbank erlernen.

Quelle: BBS

Vöhrum. „Das erste Ausbildungsjahr erfolgt in der einjährigen Berufsfachschule Holztechnik der BBS Peine als Vollzeitschulform“, erzählt Siegmund Küster, Teamleiter der BBS-Abteilung Holztechnik. Dort werden grundlegende fachtheoretische und fachpraktische Lerninhalte der Holztechnik vermittelt.

Die Aufnahme-Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Bewerber sollten mathematische Grundkenntnisse, ein räumliches Vorstellungsvermögen und Spaß am präzisen, handwerklichen Arbeiten mitbringen.

Für die Arbeit in der Holzwerkstatt wird jedem Schüler eine Hobelbank mit den dazugehörigen Handwerkzeugen zur Verfügung gestellt. Unter der Anleitung von Fachpraxislehrern wird weitgehend projektorientiert gearbeitet, unter anderem muss nach der Zeichnung eines Entwurfs ein Kleinmöbel-Stück selbstständig angefertigt werden. Weiterhin erwerben die Schüler Grundlagen in der Pneumatik und der CNC-Technik. Ein vierwöchiges Betriebspraktikum in einer Tischlerei ist Bestandteil der Ausbildung.

Nach dem erfolgreichen Besuch der BFS Holztechnik wird die Ausbildung zum Tischler in der Fachstufe I weitergeführt. Die neuen Auszubildenden kommen an einem Tag zum Teilzeitunterricht in die Berufsschule und erhalten vorwiegend Kenntnisse im Möbelbau. An vier Tagen in der Woche arbeiten sie in ihren Ausbildungsbetrieben. Nach 18 Monaten findet die Zwischenprüfung statt.

In der Fachstufe II (Oberstufe) werden Inhalte zum Türen- und Fensterbau vermittelt. Zum Ausbildungsende erfolgt die Gesellenprüfung. Die Auszubildenden führen eine schriftliche Prüfung durch, fertigen ein Gesellenstück, beispielsweise einen Schreibtisch oder eine Haustür, in ihrem Betrieb an und zeigen ihr handwerkliches Geschick während einer siebenstündigen Arbeitsprobe in der Holzwerkstatt.

„Wer einen Handwerksberuf erlernt, der erwirbt ein solides Fundament für seinen weiteren Berufsweg“, sagt Küster. Den Schülern stehen die Meister- und Technikerschulen offen. Weitere Berufszweige sind der Gestalter, Restaurator oder Betriebswirt. Außerdem steht den Absolventen ein Studium zum Architekten, Designer, Ingenieur offen. Natürlich könne sie auch selbst Lehrer an den Berufsbildenden Schulen werden.

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