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Tipps zum sicheren Umgang mit Feuer im Advent

Die Feuerwehr rät Tipps zum sicheren Umgang mit Feuer im Advent

„Weihnachtsgeschenke können sinnvoll sein und sogar die Sicherheit im Haushalt erhöhen“, sagt Francesco Schweer, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Peine. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Peiner Ortsbrandmeister Dirk Tinius sowie Timo Lehrmann und Jannis Kuppe hat Schweer einen ungewöhnlichen Gabentisch vorbereitet.

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Francesco Schweer (r.) hat mit Dirk Tinius, Timo Lehrmann und Jannis Kuppe (v.l.) einen Gabentisch (kleines Bild) auf der Drehleiter aufgebaut.

Quelle: Thorsten Pifan

Peine. Rauchmelder, Löschdecke oder Feuerlöscher gehören in jeden Haushalt, um ein Feuer schon bei der Entstehung zu bekämpfen. „Die Hilfsmittel sind oft kostengünstig und auch als Weihnachtsgeschenk prima geeignet“, sagt Schweer. Doch nicht nur zu Weihnachten oder in der Adventszeit sollte jeder diese nützlichen Gegenstände im Haushalt haben, ergänzen Lehrmann und Kuppe.

Wichtig ist, dass man die ganze Wohnung mit Rauchmeldern ausstattet. Inzwischen sind die kleinen Geräte, die vorwiegend an der Decke angebracht werden sollten, Pflicht. Schweer empfiehlt: „Ausgerüstet werden sollten Heizungsraum, Flur, Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer.“ Nicht zu empfehlen sind Küche oder Bad. Denn dort kann allein aufgrund von Wasserdämpfen solch ein Rauchmelder auch einmal ungewollt losgehen. Es gibt auch auch Melder, die auf Wärme reagieren und sich somit auch für Bad und Küche eignen. Standard-Rauchmelder gibt es schon für bis zu acht Euro. Wichtig ist, dass sie ein Prüfsiegel haben, das gilt aber für alle der empfohlenen Hilfsmittel. „Eine Löschdecke kann zum Beispiel bei einem Fettbrand in der Küche Schlimmeres verhindern“, betont Schweer. Denn Fett darf auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden - es droht eine Fettexplosion, und ist lebensgefährlich. Die Löschdecke sollte also gut sichtbar in Küchennähe aufbewahrt werden. Sie kostet knapp 50 Euro, gibt es als Einwegmodell aber auch deutlich günstiger.

Auch Feuerlöscher empfiehlt die Feuerwehr. „Allerdings sollten Pulverlöscher im Haushalt nicht verwendet werden“, erläutert Schweer. Pulverlöscher richten oft mehr Schaden an, als dass sie nützlich sind. Stattdessen kommen Wasser- oder Kohlendioxidlöscher zum Einsatz. Sie kosten zwischen 70 und 150 Euro. Ein ganz einfaches Hilfsmittel ist laut Schweer übrigens ein Eimer mit Wasser, der zum Beispiel neben dem Weihnachtsbaum steht. Und wenn die Löschversuche nicht fruchten? „Dann sollte man schnell den Raum verlassen, die Tür schließen, andere Bewohner warnen, das Haus verlassen und schnell die Feuerwehr unter 112 alarmieren.“

von Thorsten Pifan

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