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Tipps der Peiner Polizei für Fahrradfahrer

Peine Tipps der Peiner Polizei für Fahrradfahrer

Kreis Peine. „Pünktlich mit dem schönen Wetter werden auch die Fahrräder wieder aus dem Keller oder dem Schuppen geholt“, sagte Hans Hinrich Ahrens, Verkehrssicherheitsberater der Peiner Polizei und hat wichtige Tipps für die Fahrradfahrer parat. Denn im vergangenen Jahr wurden in Stadt und Landkreis Peine über 80 Radfahrer bei Verkehrsunfällen verletzt. „In fast der Hälfte der Fälle war der Unfall ganz oder teilweise auf das falsche Verhalten der Radfahrer zurück zu führen“, sagt Ahrens.

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Bevor jetzt viele Verkehrsteilnehmer wieder vom Auto auf das Fahrrad umsteigen, um den Weg zur Arbeit oder zur Schule zurückzulegen, sollten sie ihr Rad auf die Verkehrssicherheit überprüfen, mahnt Ahrens. Vor dem ersten Betrieb sollte die Betriebssicherheit überprüft werden, soll heißen, sind alle Schrauben angezogen, ist die Bereifung in Ordnung, ist die Kette gespannt, ist der Kettenschutz noch intakt. Danach sollte die Verkehrssicherheit überprüft werden.

Ganz wichtig ist, dass sich Radfahrer wieder vor Augen führen, dass auch für ihn bestimmte Regeln aus der Straßenverkehrsordnung gelten. Zunächst einmal haben Radfahrer den ausgewiesenen Radweg oder, wenn nicht vorhanden, die Fahrbahn zu benutzen.

Der Fußweg ist – mit Ausnahme von radfahrenden Kindern bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr – nur für Fußgänger da. Dann gilt auch für Radfahrer das Rechtsfahrgebot, von dem nur abgewichen werden darf, wenn ein Radweg für beide Richtungen freigegeben ist. „Was viele nicht beachten: Ein Radfahrer hat vor dem Überqueren eines Zebrastreifens abzusteigen und zu schieben, wenn er die Vorrechte der Fußgänger gegenüber dem Fahrzeugverkehr für sich in Anspruch nehmen will“, erklärt Ahrens.

„Abschließend sollte jeder Radfahrer seine Ausrüstung kritisch überprüfen“, sagt er. In der heutigen Zeit sollte ein Fahrradhelm nicht mehr tabu sein, auch eine helle reflektierende Kleidung könne wesentlich zur Sicherheit der Radfahrer beitragen.

pif

Diese Ausrüstung fürs Rad ist Pflicht

Ein Fahrrad, das im Straßenverkehr bewegt wird, muss laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung mit bestimmten Ausrüstungsteilen ausgestattet sein, sagt Verkehrssicherheitsberater Hans Hinrich Ahrens von der Peiner Polizei:

  • Dazu gehören ein funktionierender Scheinwerfer und ein Rücklicht. Dabei ist entweder ein dynamo- oder batteriebetriebene Leuchte zu verwenden.
  • Zwei von einander unabhängige Bremsen werden gebraucht.
  • Reflektoren sind Pflicht: ein weißer Reflektor nach vorne, zwei rote Reflektoren nach hinten, je zwei Reflektoren in den Pedalen, je ein Paar Speichenreflektoren in den Rädern oder der reflektierende Streifen in der Reifenflanke.
  • Zudem ist eine Klingel am Rad vorgeschrieben.

 pif

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