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Tierquälerei und Widerstand gegen Polizei

Peine Tierquälerei und Widerstand gegen Polizei

Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Widerstand gegen zwei Polizeibeamte muss sich seit gestern ein Viehkaufmann aus Braunschweig vor dem Peiner Amtsgericht verantworten. Einen Strafbefehl über 9000 Euro lehnten der Angeklagte und sein Verteidiger zuvor ab.

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Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Widerstand gegen zwei Polizeibeamte muss sich seit gestern ein Viehkaufmann aus Braunschweig vor dem Peiner Amtsgericht verantworten.

Quelle: A

Ein Pferd des Angeklagten hatte sich auf einer Koppel bei Wipshausen mit einer 20 Zentimeter breiten und 65 Zentimeter langen Wunde zwischen den Vorderläufen schwer verletzt. Es galt zu entscheiden, ob das Tier unter Schmerzmitteln zur Tierärztlichen Hochschule nach Hannover gebracht oder auf der Weide notgeschlachtet oder eingeschläfert werden sollte. Der Besitzer wollte dagegen mit seinem Tier ohne Medikamentengabe zu einem Schlachthof fahren. Eine Tierärztin und zwei herbeigerufene Polizisten untersagten dies. Es sollte zudem untersucht werden, ob die Wunde vom sogenannten Pferderipper stammen könnte, was sich später aber nicht bewahrheitete.

Der Braunschweiger soll dann mit Pferd im Anhänger losgefahren sein, einer der Beamten hatte noch versucht, durchs Autofenster den Zündschlüssel abzuziehen. Zuvor soll auch das Wort „Arschloch“ gefallen sein.

Der Angeklagte fuhr zu seinem Hof, um den Pferdepass zu holen. Dort ging die Auseinandersetzung weiter. Die beiden Beamten, die ebenfalls dort eingetroffen waren, versuchten ihn daran zu hindern, in sein Auto zu gelangen, damit er nicht wieder wegfahren konnte. Dabei bekam einer einen schmerzhaften Stoß in die Rippen. Der Angeklagte gab an, er wollte nur seine Zigaretten und sein Handy holen. Dies habe er später auch getan, sagte einer der Polizisten gestern. Zuvor sei dies aber nicht ersichtlich gewesen.

Das Pferd wurde schließlich auf einer Weide in der Nähe des Hofes eingeschläfert. Das Fleisch war somit, wie bei einer Medikamentengabe auch, unbrauchbar geworden. Bei zwei Folgeterminen sollen weitere Zeugen gehört werden. Ein Gutachter soll klären, welche Schmerzen das Tier erleiden musste.

jti

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